| Moser Holding | |
|---|---|
| Unternehmensform | AG |
| Unternehmenssitz | Innsbruck |
| Mitarbeiter | 1.300 (2007)[1] |
| Umsatz | 200 Mio. Euro (2007)[1] |
| Branche | Verlag |
| Website | www.moserholding.com |
Die Moser Holding ist der viertgrößte Medienkonzern Österreichs.[1]
Inhaltsverzeichnis
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Die Moser Holding steht im Eigentum der Familie Moser. Bis zum Jahr 2002 war der Axel Springer Verlag mit 65 Prozent Mehrheitseigentümer der Moser Holding. Die Anteile wurden von den Erben des Unternehmensgründers Josef Moser zurückgekauft.
2004 erwirtschaftete das Verlagshaus mit 770 Mitarbeitern einen Umsatz von 106 Millionen Euro. 2007 gab die Moser Holding einen Umsatz von 200 Millionen Euro bei 1.300 Mitarbeitern bekannt. Hierbei sind allerdings sämtliche Beteiligungen miteingerechnet, wie etwa jene an der Oberösterreichischen Rundschau, die rund 50 Millionen Euro erlöst.
Flaggschiff des Hauses ist die Tiroler Tageszeitung (laut Media-Analyse 2005 Marktführer in Tirol mit einer Reichweite von 58 Prozent).
Darüber hinaus verlegte die Moser Holding die Neue Zeitung für Tirol (kurz: Die Neue), ein boulevardeskes Kleinformat, welches als Konkurrenz zur Kronen Zeitung positioniert wurde. Die Neue wurde im März 2008 eingestellt und erschien am 31. März 2008 letztmalig.
Ein Jahr nach Gründung hielt die Neue in Tirol bei einer Reichweite von 11 Prozent (laut ÖAK 25.264 verkaufte Exemplare an Sonntagen, knapp 8.000 verkaufte Exemplare an Wochenatagen im zweiten Quartal 2005).
Sowohl bei der TV-Beilage Tele als auch bei der Internetplattform dermarkt.at' (eingestellt) kooperiert die Moser Holding mit der Presse, den Salzburger Nachrichten, den Oberösterreichischen Nachrichten und der Kleinen Zeitung. Die Kleine Zeitung lieferte darüber hinaus auch die nationale Berichterstattung für die Neue.