Fastnacht in Franken heißt die seit 1967 stattfindende Prunksitzung des Fastnacht-Verbandes Franken. Seit 1987 wird sie vom Bayerischen Fernsehen als Live-Sendung ausgestrahlt und ist dort seit 1991 die erfolgreichste Sendung überhaupt.
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Gesendet wird die ?Kultsendung?, wie Edmund Stoiber sie 2004 bezeichnete, aus den Mainfrankensälen in Veitshöchheim. 100 bis 150 der insgesamt 550 Karten sind dabei Ehrengästen vorbehalten. Bei jährlich bis zu 10.000 Kartenvorbestellungen wurde 1997 beim Fastnacht-Verband Franken ein Verlosungsverfahren eingeführt, um größtmögliche Gerechtigkeit walten zu lassen.
Die Sendung belegte 2004 bei 3,52 Millionen Zuschauern mit Abstand den ersten Platz der erfolgreichsten Sendungen aller dritten Programme und brach mit diesem Erfolg einen Zuschauerrekord. Seither steigerten sich die Quoten weiter. Im Jahre 2006 konnte die ?TV-Fastnacht? mit 5,3 Millionen Zuschauern (2,07 Mio. in Bayern) und einem Marktanteil von 44,9 % (in Bayern) eine neue Höchstmarke setzen, die sämtliche im Fernsehen übertragen Fastnachtsendungen übertrumpfen konnte. Mit einem Marktanteil von 30 % jedoch 8,13 Mio. Zuschauern blieb ?Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht? 2006 jedoch die meist gesehene Prunksitzung im Deutschen Fernsehen. Im Jahr 2008 konnte der Rekord nochmals ausgebaut werden. In Bayern sahen durchschnittlich 1,87 Mio. Zuschauer zu; das entsprach einem Marktanteil von 45,1 %. Deutschlandweit sahen sogar bis zu 4,7 Mio. Zuschauer zu. Bundesweit gehört die Sendung vom 25. Januar 2008 zu den erfolgreichsten BR-Sendungen der letzten 20 Jahre.[1]