Die über 30 Goldfunde in Schweden stammen vornehmlich aus der Völkerwanderungszeit. Sie bestehen aus unbearbeiteten Barren und zu Spiralen gewundenen Ringen ? die als Ring- oder Zahlungsgold bezeichnet wurden. Hinzu kommen kunstvolle Objekte, die zu den prächtigsten Schöpfungen der schwedischen Frühzeit gehören.
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Golddepots wurden in allen südschwedischen Provinzen und in geringem Umfang in den südnorrländischen Küstengebieten gefunden worden. Einige Regionen wie Schonen und Västergötland, die Provinzen um den Mälaren, aber auch die Inseln Gotland und Öland treten in den Vordergrund.
Die Kunstobjekte zeigen großen Formenreichtum. Er reicht von schlichten Armringen über prachtvolle halbmondverzierte Halsringe, bis hin zu den Meisterstücken der nordischen Goldschmiedekunst, den drei Goldhalskragen (schwed. Guldhalskragarna) von
Fundgattungen sind auch Fingerringe, amaldinverzierte Schwertknäufe in Cloisonnétechnik, Ortbleche für Schwertscheiden und römische Solidi (Goldmünzen). Gestanzte Amulette (Brakteaten) mit Prunkösen kommen in ganz Skandinavien vor.
Das Depot kann aus einer einzigen Spirale, einem Halsring oder einer Münze bestehen, aber auch aus mehreren verschiedenen Gegenständen. Unbearbeitetes und verarbeitetes Gold kommt kombiniert vor, oder ein Depot ist sortenrein und besteht entweder aus unbearbeitetem Gold oder aus Goldschmuck. Die größeren, massiven Halsringe wiegen zwischen 1255 (Trolleberg, Schonen) und 830 Gramm (Bragnum, Västergötland). Das gefundene Teilstück des Ringes (Köinge Halland) vereist darauf, dass es sogar Ringe mit einem Gewicht von 1,5 kg gegeben hat. In Manchen Regionen kommen überwiegend kleinere, hohle und deshalb auch leichtere Exemplare vor.