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Hautpflege



Die Hautpflege als Bestandteil der Körperpflege zielt neben der Entfernung von Schmutz darauf ab, den natürlichen Schutzmechanismus der Haut zu erhalten und/oder zu verbessern. Sie beeinflusst also einerseits die Besiedlung durch schützende Bakterien, die eine Ausbreitung krankmachender Mikroorganismen eindämmen sollen, und andererseits die Bildung einer Schicht aus Talg und Schweiß, sowie der damit verbundenen Stoffwechselprodukte, die die Barrierefunktion der Haut darstellen. Man bezeichnet diesen Schutzmechanismus der Haut, der sich durch einen pH-Wert bei ungefähr 4,5 (bei Männern) und 5,5 (bei Frauen) auszeichnet, auch als natürlichen Säureschutzmantel.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Hautreinigung
  • 2 Hautpflegemittel
  • 3 Unterscheidung Lotio und Lotion
  • 4 Weblinks

[Bearbeiten] Hautreinigung

Einige Körperregionen benötigen eine besondere Aufmerksamkeit: die Schamgegend oder der Genitalbereich bei der Intimpflege. Dies gilt besonders bei den Kranken oder den behinderten Personen, die sich nicht selbst regelmäßig den gesamten Körper reinigen/waschen können. Dort ist die Intimpflege eine wichtige pflegerische Maßnahme (früher auch als Teil der Grundpflege definiert). Sie erfordert neben dem erforderlichen Wissen auch ein taktvolles Umgehen mit der fremden Person.

[Bearbeiten] Hautpflegemittel

Das Waschen mit Seife verschiebt kurzzeitig den pH-Wert in den basischen Bereich. Unempfindliche gesunde Haut gleicht dies rasch aus.

Wasch-Syndets empfehlen sich bei sehr häufigem Waschen und bereits vorgeschädigter Haut.

Neben den Arznei-Salben sind Schutz- und Decksalben die am häufigsten angewandten Salben. Die Salbengrundlage bestimmt Haltbarkeit und Hautfreundlichkeit der (Arznei-) Zubereitung. Im weiteren Sinn umfasst der Begriff "Salbe" jedoch auch andere halbfeste (Arznei-) Zubereitungen wie Paste, Creme, Emulsion und Gel.

Öl-in-Wasser-Emulsionen (O/W) lassen sich am leichtesten herstellen. Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O) und Mischemulsionen (W/O/W oder O/W/O) gelten als hautfreundlicher. Die Kombination Sonne (UV-Licht), Emulgator und Konservierung gilt als hauptsächlicher Auslöser von Haut-Irritationen vom Typ "Mallorca-Akne".

?Kolloide Lösungen? sind Mischungen ab Teilchengrößen ~1-1000 nm; diese entmischen sich nach einiger Zeit und werden zweiphasig (kolloiddispers). Emulgatoren sollen dieses Entmischen verhindern. Beispiele: Cremes, Milch (Sauerwerden und Lab stört die Emulgatorwirkung)

[Bearbeiten] Unterscheidung Lotio und Lotion

Entgegen der von Hautpflegemittelherstellern oftmals synonymen Anwendung der beiden Begriffe, bezeichnet der Begriff "Lotio" eine Schüttelmixtur, also die Lösung fester Bestandteile in einer Flüssigkeit (flüssiges Puder). (siehe Lotio und Lotion)

[Bearbeiten] Weblinks






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