| Wappen | Karte | ||
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| Basisdaten | |||
| Staat: | Russland | ||
| Föderationskreis: | Zentralrussland | ||
| Föderationssubjekt: | Oblast Twer | ||
| Gemeindeart: | Rajonunterstellte Stadt | ||
| Fläche: | 10 km² | ||
| Einwohner: | 8185 (2006) | ||
| Höhe: | 108 m | ||
| Telefonvorwahl: | +7 (48264) | ||
| Geografische Lage: | 58° 40? N, 37° 16? O Koordinaten: 58° 40? N, 37° 16? O | ||
| Kfz-Kennzeichen: | 69 |
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| Offizielle Website: | |||
| Politik | |||
| Bürgermeister: | |||
| Liste der Städte in Russland | |||
Wessjegonsk (russisch ??????????) ist eine Kleinstadt in der Oblast Twer (Russland) mit 8185 Einwohnern (Berechnung 2006).
Inhaltsverzeichnis
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Die Stadt liegt in der Mologaniederung etwa 250 Kilometer nordöstlich der Oblasthauptstadt Twer am rechten Ufer der Mologa, eines linken Nebenflusses der Wolga, zusammen mit der sie zum Rybinsker Stausee aufgestaut ist.
Wessjegonsk ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.
1524 wurde erstmals ein Dorf namens Wes Jegonskaja in Gebiet Beschezki Werch urkundlich erwähnt. Wes (????) ist ein altrussisches Wort für ein Dorf oder eine kleine Siedlung; hier also Dorf am Fluss Jegna. Später wurde der Ort Wessjegonskoje genannt, gehörte bis 1764 dem Moskauer Simeon-Kloster (Simonowski monastyr) und war ein bedeutendes regionales Handels- und Handwerkszentrum, welches bis in das 19. Jahrhundert für seine Jahrmärkte bekannt war.
1776 wurde das Stadtrecht verliehen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verlor die Stadt mit dem Niedergang des Tichwiner Kanalsystems zwischen der Wolga und Sankt Petersburg seine früherere Bedeutung.
Bei der Errichtung des Rybinsker Stausees 1939 wurden Teile der Stadt überflutet. Der nicht überflutete Teil erhielt den Status einer Siedlung städtischen Typs. 1953 wurde erneut das Stadtrecht verliehen.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1897 | 3469 * |
| 1926 | 4000 ** |
| 1959 | 6800 ** |
| 1979 | 8800 ** |
| 1989 | 9600 ** |
| 2002 | 8662 * |
| 2006 | 8185 |
Anmerkung: * Volkszählung ** Volkszählung (gerundet)
Von der früheren Vielzahl der Wessjegonsker Kirchen bleiben nach der Überflutung des Stadtzentrums durch den Rybinsker Stausee nur die höher gelegenen Kirche der Gottesmutter von Kasan (kurz Kasaner Kirche; russisch ????????? ???????/Kasanskaja zerkow) von 1811, Dreifaltigkeitskirche (???????? ???????/Troizkaja zerkow) von 1868 und Kirche Johannes des Täufers (??????? ?????? ????????/zerkow Ioanna Predtetschi) von 1903 erhalten.
Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.
In Wessjegonsk gibt es Betriebe der holzverarbeitenden, Textil- und Lebensmittelindustrie sowie eine Maschinenfabrik.
Die Stadt liegt ist Endpunkt der von 1899 bis 1926 errichteten Eisenbahnstrecke von Moskau über Sawjolowo (Streckenkilometer 375).
Verwaltungszentrum: Twer
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