Hans-Jürg Fehr (* 7. August 1948 in Rheinklingen, Wagenhausen, Kanton Thurgau), wohnhaft in Schaffhausen ist ein Schweizer Politiker (SP).
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Als Fehr 1999 in den Nationalrat gewählt wurde, konnte er bereits auf eine lange politische Karriere zurückblicken. Von 1983 bis 1984 war Fehr Mitglied des Stadtparlamentes von Schaffhausen, ebenfalls 1983 wurde er in den Grossen Rat des Kantons Schaffhausen gewählt. Diesem Amt ist er bis heute treu geblieben, trotz seinen weiteren Aufgaben, die im Laufe der Zeit dazu gekommen sind. Fehr ist Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben.
Fehr trat 1977 der SP bei. Vier Jahre später übernahm er für zwei Jahre das Präsidium der SP-Sektion der Stadt Schaffhausen. 1985 wurde er Vorstandsmitglied der SP. Ein Jahr nach seiner Wahl in den Nationalrat, im Oktober 2000, wurde er von den Delegierten der SP Schweiz zum Vizepräsidenten der SP gewählt. Am 6. März 2004 wurde er als Nachfolger von Christiane Brunner zum Präsidenten der SP Schweiz gewählt. Fehr schaffte es, innert kurzer Zeit, die letzten verblieben, parteiinternen Konflikte aus der Ära Ursula Koch weiter zu beruhigen, und die Partei in der Öffentlichkeit wieder geeint erscheinen zu lassen. [1] Der parteiinterne Erfolg stand jedoch in einem starken Kontrast zur sinkenden Wählerstärke seiner Partei.
Am 26. Oktober 2007 hat Fehr seinen Rücktritt zum März 2008 angekündigt. Er zog damit die Konsequenzen aus der schweren Niederlage der SP bei den Schweizer Parlamentswahlen 2007. [2] Am 1. März 2008 wurde an einem ausserordentlichen Parteitag in Basel Christian Levrat zu seinem Nachfolger gewählt.
In der 46. Legislaturperiode (1999?2003) lag Fehr praktisch auf der Linie seiner Partei. Er positionierte sich klar für eine aussenpolitische Öffnung der Schweiz, für den Ausbau der sozialen Wohlfahrt, für eine gesellschaftliche Liberalisierung sowie für den Schutz der Umwelt. Befürwortend, aber doch kritischer als die mittlere Position seiner Fraktion positioniert sich Fehr in Bezug auf wirtschaftliche Liberalisierungen. Klar ablehnend steht Fehr einer restriktiven Ausländerpolitik und Steuersenkungen gegenüber.[3]
Hans-Jürg Fehr ist Historiker und hat als Mittelschullehrer, Redakteur und Verlagsleiter gearbeitet. Er ist verheiratet und hat keine Kinder. Fehr präsidiert das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH.
Hans-Jürg Fehr | Thomas Hurter
| Vorgängerin Christiane Brunner |
Präsident der SP Schweiz 2004?2008 |
Nachfolger Christian Levrat |
| Personendaten | |
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| NAME | Fehr, Hans-Jürg |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 7. August 1948 |
| GEBURTSORT | Rheinklingen, Kanton Thurgau |