vorlagen-zauber.net




Web-Empfehlungen:




Wirtschaftskammer Niederösterreich



Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) ist eine der neun Landeskammern der österreichischen Wirtschaft und damit die alleinige gesetzliche Interessenvertretung der Wirtschaft im größten österreichischen Bundesland.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Mitgliedschaft
  • 2 Gliederung
  • 3 Struktur
  • 4 Geschichte
  • 5 siehe auch
  • 6 Weblinks

[Bearbeiten] Mitgliedschaft

Derzeit zählt die öffentlich-rechtliche Körperschaft über 87.000 Mitgliedschaften (mit den ruhenden Berechtigungen). 44.818 betrug im Jahre 1996 die Zahl der aktiven Mitglieder, 65.815 waren es mit Stand Ende 2006, die Zuwachsrate beträgt damit 47 Prozent - demgegenüber liegt der Österreichschnitt bei 36,1 Prozent. Knapp 6.000 NÖ-Neugründungen jährlich entsprechen rund 20 Prozent aller österreichischen Gründungen, jeder fünfte Gründer kommt aus Niederösterreich.

[Bearbeiten] Gliederung

Territorial gliedert sich die WKNÖ in eine Zentrale in St. Pölten sowie in 21 Bezirks- und drei Außenstellen, welche neben den Branchenvertretungen die Erstansprechpartner für alle Mitglieder sind. Fachlich unterteilt sich die WKNÖ in sieben Sparten, diese wiederum in 135 Fachorganisationen (Fachgruppen, Innungen, Gremien und Fachvertretungen), welche in Branchenangelegenheiten vertreten und beraten.

Die sieben Sparten (mit NÖ-Zahlen Juli 2007): ? Gewerbe 125.400 Beschäftigte ? Handel 88.800 Beschäftigte ? Industrie 82.200 Beschäftigte ? Verkehr 38.700 Beschäftigte ? Tourismus 32.500 Beschäftigte ? Information&Consulting 22.200 Beschäftigte ? Bank- und Versicherung 14.200 Beschäftigte

[Bearbeiten] Struktur

Von der Geschäftsstruktur her ist die Wirtschaftskammer Niederösterreich in sechs Bereiche eingeteilt: WIFI, Rechtsmanagement und Wirtschaftsmanagement fungieren als Service- und Dienstleistungsbereiche nach außen, Präsidial- und Personalmanagement, Finanzmanagement und Controlling sowie das Kommunikationsmanagement nach innen.

Frei gewählte Funktionäre und angestellte Mitarbeiter arbeiten gemeinsam in der Organisation. Die Wirtschaftskammer vertritt die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder nach außen und wirkt gemeinsam mit den Fachgruppen als Teil der Sozialpartnerschaft beim Abschluss von Kollektivverträgen mit. Zu ihren weiteren Aufgaben zählen die Begutachtung von Gesetzen und Verordnungen, in bestimmten Fällen auch die Durchführung von behördlichen Agenden (Lehrlings- und Meisterprüfungswesen) im so genannten übertragenen, staatlichen Wirkungsbereich. Starke Beratungsthemen der WKNÖ sind Rechts- und Kreditfragen, Technologie- und Innovationsangelegenheiten, Berufsausbildung, Unternehmensgründung sowie Unternehmensnachfolge.

Die WKNÖ betreibt das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und fünf Berufsinformationszentren (BIZ).

[Bearbeiten] Geschichte

Niederösterreich wurde seit 1848 von der Wiener Kammer betreut, seit 1937 setzte sich die Überzeugung durch, dass das größte österreichische Bundesland eine eigene wirtschaftliche Interessenvertretung braucht.

1946 findet die konstituierende Versammlung der Handelskammer Niederösterreich unter dem Vorsitz von Präsident Ing. Julius Raab statt, Julius Raab wird Präsident der Bundeshandelskammer. Ing. August Kargl wird Präsident der Handelskammer Niederösterreich. 1947 ergehen die "Mitteilungen" erstmals an alle Kammermitglieder, zunächst monatlich, dann wöchentlich. 1949 wird die erste Bezirksstelle (Gänserndorf) eröffnet. 1954 wird Theodor Cerny zum Präsidenten gewählt. 1972 wird das zentrale Kurs- und Werkstättengebäude des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Handelskammer Niederösterreich in St. Pölten eröffnet. 1975 wird Erwin Schauer Kammerpräsident. 1979 wird ein ständiges Berufsinformationszentrum der Kammer in St. Pölten eröffnet. 1980 wird Dkfm. Vinzenz Höfinger Präsident der Handelskammer Niederösterreich. 1982 verzeichnet die Kammer mit 40.356 Mitgliedern den höchsten Stand seit zehn Jahren. 1986 wird Bundesrat Ing. Leopold Maderthaner neuer Präsident der Handelskammer Niederösterreich, Vinzenz Höfinger wird Wirtschaftslandesrat. 1990 wird Ing. Peter Reinbacher neuer Präsident der Handelskammer Niederösterreich, Leopold Maderthaner wird Präsident der Bundeswirtschaftskammer. 1993 ändert die Handelskammer ihren Namen auf ?Wirtschaftskammer?. 1996 befürworten 82,12 Prozent der Mitglieder der WKNÖ die Wirtschaftskammern als gemeinsame gesetzliche Interessenvertretung. Seit 1999 ist KommR Sonja Zwazl die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks






Home | Impressum