Der U-Bahnhof Voltastraße ist ein Bahnhof der Linie U8 der Berliner U-Bahn, unter der Brunnenstraße nahe der Voltastraße gelegen. Er wurde am 18. April 1930 eröffnet und trägt im Bahnhofsverzeichnis der Berliner Verkehrsbetriebe die Bezeichnung Vo. Der Bahnhof besitzt keinen Aufzug, sondern nur Treppen zum Verlassen des Bahnsteiges und wird daher als nicht barrierefrei bezeichnet.
Der U-Bahnhof Voltastraße wurde bereits 1914/1915 durch die AEG-Schnellbahn-A.G. erbaut. Merkmale für dieses frühe Baujahr sind die granitenen Stützsäulen und die geringe Tiefenlage, die Ausgänge zur Straßenmitte bedingen. Eröffnet wurde der Bahnhof am 18. April 1930. Wiedereröffnet, nach kriegsbedingter Schließung im April 1945, wurde er am 22. Mai 1945, kurz nach Kriegsende.
Nach dem Mauerbau war die U8 stark beeinträchtigt. Nach Norden konnten für die West-Berliner nur noch die Bahnhöfe Voltastraße und Gesundbrunnen genutzt werden. Eine Ministrecke, die nur wenig von den Berlinern in Anspruch genommen wurde ? ein Zustand, der bis zum 5. Oktober 1977 so anhielt als die U8 bis zur Osloer Straße verlängert wurde.
Inzwischen deutet nichts mehr darauf hin, dass dieser U-Bahnhof einst von Norden kommend der letzte Bahnhof im Westsektor gewesen ist. Fuhr man damals weiter gen Süden, um dann am U-Bahnhof Moritzplatz wieder in den Westen zu gelangen, konnte man auf den Ost-Bahnhöfen Bernauer Straße, Rosenthaler Platz, Weinmeisterstraße, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke und Heinrich-Heine-Straße nur spärlich beleuchtete Geisterbahnhöfe sehen, was bei den Passagieren meist ein beklemmendes Gefühl verursachte.
| Vorherige Station | U-Bahn Berlin | Nächste Station | ||
|---|---|---|---|---|
| Gesundbrunnen ? Wittenau |
U8 | Bernauer Straße Hermannstraße ? |
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Koordinaten: 52° 32? 32? N, 13° 23? 35? O