Elisabeth von Hanau (* um 1395; ? 25. Mai 1475) war eine Tochter von Ulrich V. von Hanau und der Gräfin Elisabeth von Ziegenhain.
Inhaltsverzeichnis
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| Ahnentafel der Elisabeth von Hanau | ||||||
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| Urgroßeltern |
Ulrich III. von Hanau (*ca. 1310 ? ? 1369/70) |
Graf Eberhard von Wertheim (? 1373) |
Gotfried VII. von Ziegenhain (* vor 1360; ? 1394) ? |
Herzog Ernst I. von Braunschweig-Göttingen (* 1305; ? 1367) |
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| Großeltern |
Ulrich IV. von Hanau (* 1330/40; ? 1380) |
Graf Gottfried VIII. von Ziegenhain (* 1360; ? 1394) |
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| Eltern |
Ulrich V. von Hanau (* 1370; ? 1419) |
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Elisabeth |
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Zur Familie vgl. Hauptartikel: Herren und Grafen von Hanau
Sie heiratete 1413 Albrecht I. von Hohenlohe. Aus dieser Ehe gingen hervor:
Elisabeth von Hanau starb am 25. Mai 1475 und wurde im Kloster Gnadental beigesetzt.
Durch ihre Ehe mit Albrecht I. von Hohenlohe stärkte Elisabeth von Hanau die verwandtschaftliche Beziehung zwischen dem Haus Hohenlohe und dem Grafenhaus Ziegenhain und den hohenlohischen Erbanspruch auf die Grafschaft Ziegenhain. Dieser war ursprünglich entstanden, weil ihre Tante Agnes von Ziegenhain (? 1399), eine Schwester ihrer Mutter, Kraft V. von Hohenlohe-Weikersheim geheiratet hatte.
1450 verstarb der letzte Graf von Ziegenhain, Johann II., ohne männliche Erben. Die Grafschaft Ziegenhain war seit 1437 ein Lehen von der Landgrafschaft Hessen. Der Landgraf von Hessen erklärte daher die Grafschaft Ziegenhain als hessisches Lehen für heimgefallen, zu Hessen gehörig und besetzte sie militärisch. Das Haus Hohenlohe machte dagegen Erbansprüche geltend, die es auch über Elisabeth von Hanau ableitete. Es gelang den Hohenlohern, von Kaiser Friedrich III. mit Ziegenhain als Reichslehen beliehen zu werden. Der Erbstreit dauerte bis 1495, führte zu rechtlichen und kriegerischen Auseinandersetzungen, endete aber mit dem Sieg Hessens: Ziegenhain blieb bei der Landgrafschaft Hessen. Albrecht I., Elisabeth und ihre Erben behielten allerdings den Grafentitel, der erst durch die von Elisabeth vermittelte Ziegenhainer Erbschaft an das Haus Hohenlohe gelangt war, und führten den sechsstrahligen Ziegenhainer Stern weiter im Wappen.
Elisabeth war durch die erste Ehe ihrer gleichnamigen Tochter mit Ludwig V. von Lichtenberg, die wiederum die Eltern der Anna von Lichtenberg (* 1442; ? 1474) waren, Großmutter von Anna. Anna heiratete am 3. September 1458 den Grafen Philipp I., den Älteren, von Hanau-Babenhausen. 1480 erbte ihr Mann, vermittelt durch sie, für die gemeinsamen Kinder von ihrem kinderlos verstorbenen Onkel und letzten männlichen Glied der Familie von Lichtenberg, Jakob von Lichtenberg, zusammen mit ihrer Schwester, die mit Graf Simon Wecker von Zweibrücken verheiratet war, je zur Hälfte die größtenteils im Elsaß gelegene Herrschaft Lichtenberg. Dieser territoriale Zugewinn ließ aus der bis dahin bescheidenen Grafschaft Hanau-Babenhausen ein ansehnliches Territorium werden, das künftig den Namen Grafschaft Hanau-Lichtenberg trug.
| Personendaten | |
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| NAME | Hanau, Elisabeth von |
| ALTERNATIVNAMEN | Elisabeth von Hohenlohe |
| KURZBESCHREIBUNG | geborene von Hanau, verheiratete Gräfin von Hohenlohe |
| GEBURTSDATUM | um 1395 |
| STERBEDATUM | 25. Mai 1475 |