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Österreichische Bundesbahnen



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Dieser Artikel behandelt die Österreichischen Bundesbahnen, weitere Bedeutungen unter ÖBB (Begriffsklärung).
ÖBB-Holding AG
ÖBB
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 31. März 2004
Unternehmenssitz Wien, Österreich
Unternehmensleitung

Peter Klugar (CEO)
Gustav Poschalko
Erich Söllinger (CFO)

Mitarbeiter 42.951 (Stand 31. Dezember 2006) [1]
Umsatz 4.538,9 Mio. EUR (2006) [1]
Branche Eisenbahnunternehmen
Produkte

Transport und Logistik

Website www.oebb.at
ÖBB-Logo am Bahnhof Wels
ÖBB-Logo am Bahnhof Wels

Die Österreichischen Bundesbahnen (kurz ÖBB, früher BBÖ) sind die größte staatliche Eisenbahngesellschaft Österreichs. Neben den eigenen Linien in Österreich sind die ÖBB zudem der alleinige Eigentümer und Betreiber der Eisenbahnstrecke im Fürstentum Liechtenstein (Feldkirch?Schaan-Vaduz?Buchs SG).

Die ÖBB sind nach dem Bundesbahnstrukturgesetz 2003 organisiert. Seit 1. Jänner 2005 sind die Österreichischen Bundesbahnen in vier selbstständige Teilgesellschaften gegliedert. An deren Spitze steht die ÖBB-Holding AG, eine 100%-ige Tochter der Republik Österreich.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Die ÖBB-Holding AG
    • 2.1 Konzernstruktur
    • 2.2 Zeitliche Umsetzung der ÖBB-Reform
    • 2.3 Management (ÖBB Holding AG)
    • 2.4 Generaldirektoren der Österreichischen Bundesbahnen
      • 2.4.1 Führungswechsel 2008
    • 2.5 Zahlen, Daten und Fakten
  • 3 Bahnhofsoffensive
  • 4 Stromsystem
    • 4.1 Bahnstromversorgung
  • 5 Personenverkehr
    • 5.1 Generelles Rauchverbot in allen Zügen
    • 5.2 Tarifangebote
    • 5.3 Schifffahrt
  • 6 Sonstiges
  • 7 Literatur
  • 8 Siehe auch
  • 9 Einzelnachweise
  • 10 Weblinks

[Bearbeiten] Geschichte

? Hauptartikel Geschichte der Eisenbahn in Österreich

[Bearbeiten] Die ÖBB-Holding AG

[Bearbeiten] Konzernstruktur

Konzern-Organisation der ÖBB (seit 2005)
Konzern-Organisation der ÖBB (seit 2005)

Mit dem 1. Jänner 2005 trat eine neue Organisationsstruktur in Kraft, welche im Vorfeld heftig kritisiert wurde. Kern der neuen Organisationsstruktur ist die Einrichtung von selbstständigen Teilgesellschaften. Ziel der Reform war eine Trennung zwischen Infrastruktur und Bahnbetrieb.

Die ÖBB Holding AG nimmt die Anteilsrechte des Bundes wahr und sorgt für eine einheitliche strategische Ausrichtung des Konzerns. Ihr sind vier operative Töchter zugeordnet:[3]

Die Teilgesellschaften Personenverkehr AG und Rail Cargo Austria AG sind miteinander zu 100 % an der ÖBB Traktion GmbH und der ÖBB Technische Services GmbH beteiligt. Während bei der Traktion die Mehrheitsverhältnisse zu 51 % bei der Personenverkehrs AG liegen, hat die Rail Cargo Austria AG im gleichen Ausmaß die Mehrheitsbeteiligung an den Technischen Services.[1]

Darüber hinaus besteht mit der ÖBB Dienstleistungs GmbH (Informatik, Personalwesen und die 100 % Tochter ?ÖBB Werbecenter GmbH?) eine weitere Konzerngesellschaft, welche direkt der Holding AG untergeordnet ist und konzernweite Aufgaben wahrnimmt. Die Dienstleistungs GmbH soll bis Ende 2008 aufgelöst und die Aufgaben den jeweiligen Teilgesellschaften übertragen werden.

[Bearbeiten] Zeitliche Umsetzung der ÖBB-Reform

Die Änderung der Gesellschaftsform der Österreichischen Bundesbahnen wurde nicht auf einmal, sondern in mehreren Etappen vorgenommen:[4]

[Bearbeiten] Management (ÖBB Holding AG)

Vorstand
Aufsichtsrat

[Bearbeiten] Generaldirektoren der Österreichischen Bundesbahnen

Generalbaudirektor Karl Ghega (?Carl Ritter von Ghega?)
Generalbaudirektor Karl Ghega (?Carl Ritter von Ghega?)

Die Leitung der Österreichischen Bundesbahnen und ihrer Vorläufer wurde folgenden Personen übertragen: [5]

Generaldirektoren für Staatseisenbahnen (1842?1848)
Generalbaudirektion (1850 ? 1852)
Zentraldirektion für Eisenbahnbauten (1852 ? 1859)
Generalinspektion der Österreichischen Eisenbahnen (1874 ? 1919)

(ab 1875 als Behörde mit Generaldirektor, ab 1879 mit aufgeteilten Kompetenzen)

Direktion für Staatseisenbahnbetrieb (1882 ? 1884)
Generaldirektion der Österreichischen Staatsbahnen (1884 ? 1896)
ab 1896 Eisenbahnminister mit mehreren Sektionen
Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (1923 ? 1938)
Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (1945 ? 31. März 2004)
ÖBB-Holding-AG (1. April 2004 ? ?)

[Bearbeiten] Führungswechsel 2008

Am 21. April 2008 hatte Generaldirektor Martin Huber, der seit Jahresbeginn wegen Spekulationen, umstrittener Immobiliendeals und ebenso umstrittenen Gehälter [6] immer mehr in Turbulenzen geriet, seinen freiwilligen Rücktritt angeboten. Finanzvorstand Erich Söllinger, der für massive Verluste aus Finanzspekulationen ? für ?Collateralized Debt Obligations? (CDO) in Höhe von 612,9 Mio. ? mussten nun rund 230 Mio. ? in den ÖBB-Bilanzen rückgestellt werden [6] ? mit der Deutschen Bank im Jahr 2005 ohne Befassung des Aufsichtsrates verantwortlich gemacht wurde, hatte am 21. April 2008 selbst seine Kündigung eingereicht. Er wird den Vorstand jedoch erst im Oktober 2008 verlassen. Gustav Poschalko soll im November ebenfalls aus dem Vorstand ausscheiden. Der Vorstand wird, nachdem dieser erst im Dezember 2007 auf vier Personen aufgestockt wurde, wieder auf zwei Personen reduziert. Am 26. Mai 2008 wurde der bisher für Infrastruktur zuständige Holding-Vorstand und vormalige Vorstandschef der Infrastruktur Betriebs AG Peter Klugar, der bisher die Geschäfte interimistisch führte, vom Aufsichtsrat offiziell zum Vorstandssprecher der ÖBB Holding AG ernannt. Die freiwerdende Stelle des Finanzvorstandes wurde neu ausgeschrieben.

In seiner Antrittspressekonferenz am 27. Mai, die er gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Horst Pöchhacker abhielt, erklärte Peter Klugar, dass mittelfristig die Zahl der Mitarbeiter leicht steigen soll. Weiters kündigte Klugar eine Qualitätsoffensive in bestehende Strecken an und will in diese um rund 20 % mehr investieren. Ebenso soll es unter seiner Führung keine weiteren Einstellungen von Nebenbahnen geben, doch sollen einige Strecken gänzlich aufgelassen werden, so keine Gebietskörperschaften die Nachnutzung übernehmen. Wie Horst Pöchhacker ausführte, sollen in Zukunft die vier Teilgesellschaften gestärkt werden und die Holding AG sich mehr zurückziehen. Pöchhacker begründete dies damit, dass der Umbau der ÖBB abgeschlossen sei und zur Durchsetzung der Ziele eine starke Holding nicht mehr erforderlich ist.[7]

[Bearbeiten] Zahlen, Daten und Fakten

Sämtliche Daten wurden dem Geschäftsbericht der ÖBB für das Jahr 2006 entnommen.[1] Die Zahlen in Klammer geben die Vergleichswerte für das Jahr 2005 an. Sämtliche Geldbeträge sind in Millionen Euro angegeben.

Ertragskennzahlen des ÖBB-Konzerns
Bilanzkennzahlen des ÖBB-Konzerns
Mitarbeiter des ÖBB-Konzerns
  • Angestellte 7.118 (6.744)
  • Mitarbeiter mit Definitivstellung 34.591 (38.105)
  • Lehrlinge 1.242 (1.210)
Operative Kennzahlen des ÖBB-Konzerns
  • davon Schiene (in Mio.) 196 (192)
  • davon Fernverkehr (in Mio.) 29 (28)
  • davon Nahverkehr (in Mio.) 167 (164)
  • davon Busverkehr (in Mio.) 247 (242)
  • davon Schifffahrt (in Mio.) 0 (1)
  • davon Traktion GmbH 1.096 (1.132)
Infrastruktur
  • davon mit Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen 1.823 (1.850)


[Bearbeiten] Bahnhofsoffensive

Der neu gestaltete Bahnhof Wiener Neustadt
Der neu gestaltete Bahnhof Wiener Neustadt
Der Linzer Hauptbahnhof
Der Linzer Hauptbahnhof
Der Bahnhof in Krems an der Donau
Der Bahnhof in Krems an der Donau
Kassenhalle im Wiener Westbahnhof
Kassenhalle im Wiener Westbahnhof
Internationaler Schnellzug auf der Semmeringbahn (2004)
Internationaler Schnellzug auf der Semmeringbahn (2004)

Als Bahnhofsoffensive wird ein Investitionsprogramm der ÖBB in die österreichischen Bahnhöfe bezeichnet, welches seit 1997 läuft. Die wichtigsten Bahnhöfe in Österreich sollen dabei modernisiert und zu attraktiven Verkehrsknoten umgebaut bzw. neu gebaut werden.

Der finanzielle Rahmen beträgt circa 300 Millionen Euro.

Fertiggestellte Projekte
? Graz Hauptbahnhof
? Innsbruck Hauptbahnhof
? Linz Hauptbahnhof
? Bahnhof Feldkirch
? Bahnhof Dornbirn
? Bahnhof Baden
? Bahnhof Krems an der Donau
? Klagenfurt Hauptbahnhof
? Leoben Hauptbahnhof
? Wels Hauptbahnhof
? Wiener Neustadt Hauptbahnhof
? Bahnhof Wien Praterstern
Projekte im Bau
? St. Pölten Hauptbahnhof
? Bahnhof Wien Heiligenstadt
? Wien Westbahnhof
? Wien Hauptbahnhof
? Bahnhof Wien Mitte
? Bahnhof Wien Meidling
Projekte in Planung
? Salzburg Hauptbahnhof
? Bahnhof Wien Hütteldorf
? Bahnhof Bruck an der Mur

Alle Bahnhöfe sollen spätestens 2015 fertiggestellt sein.

[Bearbeiten] Stromsystem

[Bearbeiten] Bahnstromversorgung

Die Österreichischen Bundesbahnen betreiben acht eigene Wasserkraftwerke zur Produktion von Bahnstrom: Braz, Spullersee, Fulpmes, Enzingerboden, Schneiderau, Uttendorf I, Uttendorf II und Obervellach.

Der jährliche Gesamtbedarf von etwa 2.200 GWh wird zu einem Drittel durch Eigenerzeugung in den bahneigenen Kraftwerken aufgebracht. Etwa 25 % werden aus vier Partner-Wasserkraftwerken (St. Pantaleon, Weyer, Annabrücke, Steeg) bezogen, der Rest wird aus dem öffentlichen 50 Hertz-Drehstromnetz zugekauft und in fünf Umformerwerken (Ötztal, St. Michael, Bergern, Kledering, Auhof) in Bahnstrom umgewandelt. Die Lieferanten garantieren den Österreichischen Bundesbahnen, dass die benötigte Strommenge ebenso überwiegend aus Wasserkraft hergestellt wird. Die ÖBB verweisen damit in der Umweltbilanz der Bahnstromversorgung darauf, dass 97 % aus heimischer Wasserkraft kommen.

Reisezugverdichtung, der Ausbau des Nahverkehrs in Ballungszentren, Geschwindigkeitserhöhungen, leistungsfähigere Triebfahrzeuge und Komfortverbesserung lassen den Strombedarf stetig ansteigen. Gegensteuerungsmaßnahmen sind der Einsatz von Elektrolokomotiven, die beim Bremsvorgang Strom in die Oberleitung zurückspeisen und die Verwendung von Optimierungsprogrammen, die zur Reduzierung der Strom-Übertragungsverluste beitragen.

Die künftige Strom-Bedarfsdeckung bei den ÖBB wird einerseits durch die Modernisierung und den Ausbau bestehender Anlagen erreicht. Bei der Planung neuer Anlagen wird weiterhin auf die Nutzung der heimischen Wasserkraft gesetzt.

Die Kraftwerksgruppe Stubachtal besteht aus den Kraftwerken Enzingerboden, Schneiderau, Uttendorf I und Uttendorf II.

Die für die Bahnstromproduktion benötigten Wassermengen werden in den Speicherseen Tauernmoossee, Weißsee, Amersee und Salzplattensee, dem Speicher Beimsee und dem Ausgleichsbecken Enzingerboden gesammelt und über Druckrohrleitungen den Turbinen zugeführt.

Die beiden Kraftwerke Rosenbach und Lassach der ÖBB erzeugen keinen Bahnstrom, sondern liefern Drehstrom. Sie wurden zur Versorgung von Bahnhofsgebäuden errichtet. Erst 1955 wurden diese Gebiete an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

[Bearbeiten] Personenverkehr

Intercity-Express auf der Arlbergbahn (2007)
Intercity-Express auf der Arlbergbahn (2007)
ÖBB-EuroCity auf der Semmeringbahn (2006)
ÖBB-EuroCity auf der Semmeringbahn (2006)
InterCity in Graz Hauptbahnhof (2002)
InterCity in Graz Hauptbahnhof (2002)
Regionalzug der ÖBB in Michelhausen (2004)
Regionalzug der ÖBB in Michelhausen (2004)
"Taurus"-Lok der ÖBB in railjet-Sonderlackierung (2008)
"Taurus"-Lok der ÖBB in railjet-Sonderlackierung (2008)
Zweisprachige Zugansage von Chris Lohner
Zweisprachige Zugansage von Chris Lohner
Regionalzug Ansage
Regionalzug Ansage

Der Personenverkehr der ÖBB auf der Schiene ist unterteilt in Fernverkehr und Regionalverkehr, allerdings ohne tarifliche Trennung. Busverkehr wird vom Tochterunternehmen ÖBB-Postbus GmbH (kurz Postbus) mit ca 2100 Bussen in ganz Österreich durchgeführt. Der Postbus ist der größte Anbieter von Linienbusdiensten in Österreich.

Der Fernverkehr bedient folgende innerösterreichische Hauptlinien. Diese sind
Darüber hinaus werden folgende internationale Strecken bedient
Im Fernverkehr der ÖBB PV-AG werden gegenwärtig sieben Zuggattungen und eine Busgattung angeboten

Im Fernverkehr werden ÖBB-Züge vor allem auf der Westbahn ebenso von Lokomotiven der DB (wie die Baureihe 101) sowie der MAV (Baureihe 1047) und anderen gezogen. Eine Besonderheit stellt die Strecke München?Zürich dar, wo der kurze Abschnitt über Österreich (Lindau Hbf?Bregenz?St. Margrethen) von Zügen bedient wird, die zu 100 % aus Fahrzeugen (Wagen und Lokomotiven) der SBB bestehen. Umgekehrt kommen Lokomotiven der ÖBB vor internationalem Wagenmaterial regelmäßig nach Deutschland und Ungarn. Nach Italien (außer dem ehemaligen Korridorverkehr Lienz?Innsbruck), Tschechien und die Slowakei sind Verkehre beabsichtigt. Auf Grund nicht erfolgter Zulassungen können diese jedoch noch nicht geführt werden. Seit Auslieferung der neuen Lokomotiven der Reihe 1216 (?Taurus III?) sind Langläufe nach Italien, Slowenien und theoretisch bis Amsterdam möglich. Der Typ ?Taurus II? (Reihe 1116) könnte theoretisch bis Paris oder Kopenhagen am Zug bleiben.

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 beabsichtigen die ÖBB schrittweise 23 Fernverkehrszüge des im Bau befindlichen Typs ?Siemens railjet? einzusetzen, welche vorwiegend auf der Westbahn zum Einsatz kommen sollen. Die ÖBB haben mittlerweile über eine Option weitere 44 ?railjet?-Garnituren bei Siemens bestellt. Die gesamten Anschaffungskosten betragen rund 750 Mio. ?.

Im Nahverkehr sind etwa zwei Drittel aller Linien vertaktet, wobei die Taktzeiten auf den Schnell- und Güterverkehr nicht immer punktgenau, sondern lediglich annähernd festgelegt sind.

[Bearbeiten] Generelles Rauchverbot in allen Zügen

Seit dem 1. September 2007 besteht ein generelles Rauchverbot in allen Zügen der ÖBB. Bisher galt dieses nur für Regionalzüge und Regional-Express Züge. Da ? laut ÖBB-Statistik ? 90 % der Reservierungen für den Nichtraucherbereich nachgefragt werden, entschieden sich die ÖBB, die Umstellung durchzuführen. Andere Bahnen, wie etwa die Graz-Köflacher Bahn, führten das Rauchverbot in den Zügen schon früher ein.

[Bearbeiten] Tarifangebote

Seit 2000 gibt es eine Kooperation zwischen den ÖBB und der ?EURO<26-Jugendkarte?. Die ÖBB-VORTEILScard für unter 26-Jährige ist dadurch automatisch ebenfalls eine EURO<26-Karte und ermöglicht den Zugang zu den entsprechenden Angeboten.

Das Handy-Ticket ermöglicht den Kauf der Fahrkarte per SMS. Die Abrechnung erfolgt bei einigen Mobiltelefonbetreibern über die Telefonrechnung, ansonsten ist eine Paybox-Anmeldung zur Nutzung dieses Dienstes erforderlich. Das ?Einfach-Raus-Ticket? richtet sich an kleine Gruppen und Familien.

Ähnlich wie die DB AG und die SBB bietet die ÖBB Personenverkehr AG mit der ?VORTEILScard? und der ?ÖSTERREICHcard? Kundenkarten für regelmäßige Fahrgäste an. Mit diesen kann der Kunde für Fahrkarten Punkte sammeln, welche er im Programm ?Club & Bonus? gegen Prämien eintauschen kann.

[Bearbeiten] Schifffahrt

Bis März 2006 betrieben die ÖBB ebenso die Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft und die Wolfgangsee-Flotte.

Die Bodensee-Schifffahrt wurde an den Vorarlberger Unternehmer Walter Klaus veräußert, der diese mit seiner Firma ?Bodenseeschifffahrt GmbH & Co? nunmehr unter dem Namen ?Vorarlberg Lines? betreibt.

Die Wolfgangsee-Flotte ging gemeinsam mit der Schafbergbahn an die Salzburg AG über.

[Bearbeiten] Sonstiges

Im Rahmen eines ?Cross-Border-Leasing?-Vertrages wurden Bahnhöfe, Lokomotiven, Waggons und Signalanlagen teilweise an eine US-amerikanische Finanzgesellschaft verkauft und mit einer Rückkaufoption wieder zurück geleast. Durch die Krise auf dem amerikanischen Kreditmarkt drohen diese Leasingverträge zu einer großen Belastung der ÖBB-Finanzen zu werden[8].

Seit Juni 2000 sind die Österreichischen Bundesbahnen Mitglied der TEE Rail Alliance mit der DB AG und der SBB. Sie ist Gründungsmitglied des am 2. Juli 2007 gegründeten Railteams, einem Verbund europäischer Eisenbahngesellschaften.

Die Farben auf den Garnituren und das Logo symbolisieren die Flagge Österreichs in rot-weiß(-rot).

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? a b c d Österreichische Bundesbahnen: Geschäftsbericht 2006 (download als pdf)
  2. ? ÖBB-Holding AG: Aufgaben
  3. ? Österreichische Bundesbahnen: Organisation
  4. ? Holding AG der Österreichischen Bundesbahnen: Die Umsetzung der ÖBB-Reform
  5. ? ÖBB Handbuch 1997: Generaldirektoren der ÖBB und Vorläufer (S. 43/44, zusammengestellt von Alfred Horn, Bohmann Verlag, Wien, 1997 ? ISBN 3-7002-1040-X)
  6. ? a b Falter: Ganz schön abgefahren
  7. ? Wiener Zeitung (27. Mai 2008): ÖBB: Strategie-Debatte geht in die heiße Phase
  8. ? Der Standard (28. Juli 2008): Konzern wird erneut Opfer der US-Kreditkrise

[Bearbeiten] Weblinks






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