Max Brunnow (* 26. September 1896 in Stralsund; ? 10. Februar 1940 im KZ Sachsenhausen) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Brunnow trat 1927 der KPD bei. Wegen seiner politischen Aktivitäten wurde er 1936 und 1938 in Gewahrsam genommen, jedoch konnten ihm keine staatsfeindlichen Umtriebe nachgewiesen werden. Nach einer dritten Verhaftung am 1. September 1939 wurde Brunnow in das Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht. Am 10. Februar 1940 wurde er dort von einer SS-Einheit ermordet.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges erklärte der Magistrat von Berlin Brunnow zum Opfer des Faschismus. In den 1950er Jahren wurde an seinem ehemaligem Wohnhaus in der Wördenstraße 63 (heute Alfred-Jung-Straße 5) eine Gedenktafel angebracht. In Erinnerung an ihn wurde am 13. Juli 1962 im Neubaugebiet Fennpfuhl eine Straße nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brunnow, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus |
| GEBURTSDATUM | 26. September 1896 |
| GEBURTSORT | Stralsund |
| STERBEDATUM | 10. Februar 1940 |
| STERBEORT | KZ Sachsenhausen |