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Dölitz



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Dieser Artikel behandelt den Leipziger Stadtteil Dölitz; ein Ortsteil der mecklenburgischen Stadt Gnoien trägt ebenfalls den Namen Dölitz.

Dölitz ist ein historisch gewachsener Stadtteil im Süden der sächsischen Großstadt Leipzig.

Dölitz wird im Süden von der Stadt Markkleeberg, im Norden von Lößnig und Connewitz, im Osten von Meusdorf und Dösen begrenzt. Im Westen erstreckt sich entlang der Pleiße der Leipziger Auewald.

Seit dem 18. März 1992 gehört der Stadtteil Dölitz zum Ortsteil Dölitz-Dösen im Stadtbezirk Süd. Dölitz-Dösen ist 4,2 km² groß und hatte (1997) 4360 Einwohner.

[Bearbeiten] Geschichte

Dölitz geht auf eine slawische Altsiedlung zurück und wird das erste Mal 1262 als ?Doluz? urkundlich erwähnt, was soviel wie ?Siedlung im Tal? bedeutet. Während des Landesausbaus in der Leipziger Tieflandsbucht im 11. Jahrhundert, siedelten sich auch deutsche Bauern an.

1910 wurde Dölitz, das schon längst mit Leipzig zusammengewachsen war, schließlich eingemeindet. Versuche, dies schon 1908 zu bewerkstelligen, lehnte die damals noch unabhängige Gemeinde ab. Durch den 2. Weltkrieg entstanden am Schloss Dölitz des Rittergutes zu Dölitz große Schäden, weshalb dieses dann 1947 gesprengt wurde, womit die Gemeinde ein großes Wahrzeichen verlor. Erhalten geblieben ist dagegen das historische Torhaus des Rittergutes. Während der Völkerschlacht bei Leipzig war es wegen der dort befindlichen Brücke über die Pleiße sehr umkämpft. Es ist eines der letzten erhalten gebliebenen Gebäude aus dieser Zeit, um das damals direkt gekämpft wurde. Im Torhaus Dölitz ist eine umfangreiche Ausstellung von Zinnfiguren zu besichtigen.

Seit 1999 trainiert und spielt der auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Fußballverein Roter Stern Leipzig in Dölitz.

[Bearbeiten] Literatur

Koordinaten: 51° 17' 20" N, 12° 23' 30" O






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