| Goblin | |
|---|---|
| Gründung | 1974 |
| Genre | Progressive Rock |
| Website | http://www.goblinhome.com/ |
| Gründungsmitglieder | |
| Keyboard, Synthesizer Orgel, Violine |
Claudio Simonetti |
| E-Gitarre, E-Bass Mandoline |
Massimo Morante |
| E-Bass, Gitarre | Fabio Pignatelli |
| Schlagzeug, Perkussion | Agostino Marangolo |
| Aktuelle Besetzung | |
| E-Bass, Gitarre | Fabio Pignatelli |
| E-Gitarre, E-Bass Mandoline |
Massimo Morante |
| Schlagzeug, Perkussion | Agostino Marangolo |
| Keyboard | Maurizio Guarini |
| Ehemalige Mitglieder | |
| E-Gitarre | Carlo Pennisi |
| Saxophon | Antonio Marangolo |
| Keyboard | Fabio Frizzi |
| Schlagzeug | Walter Martino (Oliver, Cherry Five) |
| Schlagzeug, Perkussion | Carlo Bordino (Oliver, Cherry Five) |
| Gesang | Clive Haynes (Oliver) |
| Gesang | Tony Tartarini (Cherry Five, Goblin) |
Goblin war eine italienische Band.
1974 gründeten der Schlagzeuger Carlo Bordini und der Sänger Tony Tartarini zusammen mit dem Keyboarder Claudio Simonetti und dem Gitarristen Massimo Morante die Band Cherry Five, man stand allerdings angeblich auch mit dem Produzenten der berühmten englischen Progressive-Rock-Band Yes Eddie Offord in Kontakt, der mit den vier Musikern unter dem Bandnamen Oliver ein Album in England aufnehmen wollte. Er stand jedoch auf Grund eines verlängerten USA-Aufenthaltes mit der Band Yes als Produzent nicht mehr zur Verfügung, so dass die Mitglieder nach einigen Auftritten und sporadischen Aufnahmesessions wieder die Koffer packten und sich zurück nach Italien begaben, um dort das ebenfalls mit Cherry Five betitelte Album aufzunehmen.
Danach löste sich die Band wieder auf, bis 1975 Regisseur Dario Argento Massimo Morante und Claudio Simonetti von Cherry Five wieder zusammen holte und die beiden mit dem Schlagzeuger der italienischen Prog-Rock-Band Etna Agostino Marangolo, dem Bassisten Fabio Pignatelli sowie dem Keyboarder Maurizio Guarini zusammenbrachte, damit diese für seinen Film Profondo Rosso einen Soundtrack schreiben und einspielen sollten. Dafür legte sich die Band den Namen Goblin zu. Nach der Zusammenarbeit entschied man sich, die Band nicht etwa wieder aufzulösen, sondern vielmehr das Album Roller (1976) einzuspielen.
Im selben Jahre widmete man sich auch wieder einem Soundtrack, nämlich dem zu dem Film Perché si uccidono. Den Soundtrack spielte man jedoch nicht unter dem Namen Goblin, sondern unter dem Namen Il Reale Impero Britannico ein. In den weiteren Jahren komponierte die Band weiterhin Soundtracks, größtenteils zu Horrorfilmen und spielte ein weiteres Konzeptalbum, Il Fantastico Viaggio del Bagarozzo Mark (1978) ein.
Die Band löste sich zwar 1989 auf, kam aber 1998 für das Titellied zu dem Film Mind's Eye und 2001 für den Soundtrack zu Dario Argento Film Non ho sonno noch einmal zusammen. Danach löste sich die Band erneut auf, da es während der Produktion zu Unstimmigkeiten gekommen war. Im Jahre 2005 kamen sie aber erneut zusammen und spielten ein neues Studioalbum mit dem Titel BackToTheGoblin 2005 ein.
Die Band ist gemeinsam mit Argentos Filmen Kult geworden, und ihre vielen Soundtracks sowie die zwei Studioalben wurden mehrfach wiederveröffentlicht, so dass Goblin sich über die Jahre eine große Fangemeinschaft erspielt haben.
Außerdem wurden über die Jahre immer wieder Teile von ihren Soundtracks für andere Filme genutzt.