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Gemeinde Nettersheim
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| Koordinaten: | 50° 28? N, 6° 43? OKoordinaten: 50° 28? 24? N, 6° 42? 47? O |
| Höhe: | 500?560 m ü. NHN |
| Einwohner: | 861 (30. Juni 2006) |
| Eingemeindung: | 1969 |
| Postleitzahl: | 53947 |
| Vorwahl: | 02440 |
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| Lage von Tondorf in Nettersheim | |
Tondorf ist der viertgrößte Ort der Gemeinde Nettersheim im Kreis Euskirchen im Süden Nordrhein-Westfalens in der Nordeifel.
Inhaltsverzeichnis
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Tondorf befindet sich inmitten des Deutsch-Belgischen Naturparks Hohes Venn-Eifel und im Eifeler Quelldreick Ahr-Erft-Urft.
| Köln | ca. 60 km |
| Aachen | ca. 60 km |
| Koblenz | ca. 60 km |
| Trier | ca. 80 km |
| Bonn | ca. 40 km |
| Frankfurt am Main | ca. 180 km |
Der Ort war schon zur Römerzeit besiedelt und hatte sehr wahrscheinlich ein Heiligtum, worauf wohl die Kirche des Königsgutes "Totondorp" gebaut wurde. 898 schenkte König Zwentibold (* um 870; ? 13. August 900) dieses Gut mit allem - auch dem kirchlichen - Zubehör der Abtei Prüm. 1299 inkorporierte der Kölner Erzbischof Wikbold (1297?1304) die Taufkirche "Tunstorp" der Abtei. Im liber valoris, dem Abgabenverzeichnis an den Erzbischof aus 1308, ist Tondorf Pfarre im Eifeldekanat, das zum Gebiet des Archidiakons Reinard von Bonn gehörte.
Der Ort lag später im Gebiet des Herzogs von Jülich, während die zur Pfarre gehörenden Kapellen in (Frohn)Gau, Buir und Holzmülheim territorial dem Grafen zu Blankenheim unterstanden. Vor 1560 war der Prämonstratenser Bernhard von St. Veit vom Abt von Prüm dem Bonner Archidiakon als Pfarrer präsentiert worden. Durch das Konkordat Papst Pius VII. mit Napoleon vom 15. Juli 1801 wurden Tondorf Pfarre im Kanton Blankenheim, Bistum Trier, Frohngau mit Buir Pfarre im Kanton Gemünd und Holzmülheim Filiale von Bouderath, Bistum Aachen. 1821 kam der Kanton Blankenheim an das wiedererrichtete Erzbistum Köln zurück und wurde 1827 in Dekanat umbenannt. Seit 1973 gehört Tondorf zum Dekanat Steinfeld.
Über die ersten Kirchenbauten ist nichts bekannt. Anfang des 16. Jhs. war eine durchgreifende Restaurierung nötig. Damals hatten die Baupflicht für den Chor der Pastor, also die Abtei Prüm, für das Schiff die Zehntherren und für den Turm und die Paramentenkammer die "Nachbarn" und das Kirchspiel. Es scheint aber nur Flickwerk getan worden zu sein, denn in der Zeit der Zugehörigkeit zu Frankreich riss man die Kirche ab. Dabei soll man beim Abriss des Altars auf eine Jupitersäule gestoßen sein. Am 13. April 1812 legte man den Grundstein, und im September des gleichen Jahres konnte in der neuen Kirche wieder Gottesdienst gefeiert werden. Am 8. August 1833 wurde die Kirche (außer den Altären) geweiht. Man wird die Kirche aus eigenen Mitteln gebaut haben, über einen Baumeister ist nichts gesagt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche des Öfteren renoviert. Am 19. Juni 1963 wurde nach Umgestaltung des Chores ein neuer Hochaltar geweiht. 1987 wurde das Gebäude nach Plänen von Hans Rumpf, Andernach, klassizistisch stilgerecht renoviert. Ein neuer Zelebrationstisch wurde am 24. September 1988 geweiht.[1]
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