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| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel: | Tom & Viv |
| Originaltitel: | Tom & Viv |
| Produktionsland: | USA, Großbritannien |
| Erscheinungsjahr: | 1994 |
| Länge: | 125 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Brian Gilbert |
| Drehbuch: | Michael Hastings, Adrian Hodges |
| Produktion: | Harvey Kass |
| Musik: | Debbie Wiseman |
| Kamera: | Martin Fuhrer |
| Schnitt: | Tony Lawson |
| Besetzung | |
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Tom & Viv (Alternativtitel: Tom und Viv) ist eine US-amerikanisch-britische Filmbiografie aus dem Jahr 1994. Regie führte Brian Gilbert, das Drehbuch schrieben Michael Hastings und Adrian Hodges anhand des gleichnamigen Theaterstücks von Michael Hastings aus dem Jahr 1984.
Inhaltsverzeichnis
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Die Handlung beginnt im Jahr 1915 und endet im Jahr 1933. T. S. Eliot lernt Vivienne Haigh-Wood kennen, die er heiratet. Viviennes Vater meint, der Dichter könne keinen gesicherten Lebensunterhalt bieten, aber ihre Mutter akzeptiert die Verbindung.
Haigh-Wood leidet unter einer Hormonstörung, die ihr Verhalten negativ beeinflusst. Mit dem zunehmenden Ruhm des Dichters wird Viviennes Krankheit immer belastender. Sie wird in einer Nervenklinik behandelt.
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei nicht für ein breites Publikum bestimmt. Die Darstellungen seien ? bis auf jene von Willem Dafoe ? ?wundervoll?, die Bilder seien ?nett?. Die Hauptdarsteller hätten Schwierigkeiten mit der Glaubwürdigkeit am Anfang der gezeigten Zeitspanne ? die eine reife Frau spielende Richardson bessere sich stark, Dafoe nicht. Der Film setze eher auf Intellekt als auf Emotionen. Der größte Makel des Films sei sein Tempo, besonders in der letzten halben Stunde.[1]
Edward Guthmann schrieb in der San Francisco Chronicle vom 17. Februar 1995, die Rolle von Miranda Richardson sei ?perfekt? auf ihr ?scharfes, extravagantes Talent? zugeschnitten. Der Film zeige, wie die dargestellte Krankheit der Frau nicht nur durch die Zeit definiert sei, sondern auch durch die Person des Ehemanns. Der von Dafoe verkörperte Dichter wirke wie ein ?arglistiges, sich selbst kontrolliertes Schwein?, das nach der gesellschaftlichen Stellung und Karriere hungrig sei.[2]
Film-Dienst schrieb, die Titelrollen der ?gediegenen Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks? seien ?vorzüglich gespielt?. ?Die inszenatorisch solide Beziehungstragödie? könne man ?gleichermaßen als Krankengeschichte, Emanzipationsdrama und Dichterbiografie verstehen?. Der Film beschwöre ?mit dem Geist des britischen Empires zwischen den Kriegen? ?glaubhaft eine Zeit, in der eine erstarrte Gesellschaft eine unangepaßte junge Frau zwangsläufig isolieren mußte?.[3]
Miranda Richardson als Beste Hauptdarstellerin und Rosemary Harris als Beste Nebendarstellerin wurden im Jahr 1995 für den Oscar nominiert. Miranda Richardson wurde 1995 als Beste Hauptdarstellerin ? Drama für den Golden Globe Award nominiert.
Miranda Richardson wurde im Jahr 1994 für den BAFTA Award nominiert; der Film erhielt außerdem eine Nominierung für den Alexander Korda Award for Best British Film. Miranda Richardson und Rosemary Harris erhielten 1994 den National Board of Review Award.
Der Film wurde in Oxford gedreht.[4] Er spielte in den Kinos der USA ca. 539 Tsd. US-Dollar ein.[5]