| ReiseBank AG | |
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| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 24. Juni 1996 |
| Unternehmenssitz | Frankfurt am Main |
| Unternehmensleitung |
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| Mitarbeiter | 450 (2007) |
| Bilanzsumme | 97,6 Mio. EUR (2005) |
| Branche | Bank |
| Website | www.reisebank.de |
Die ReiseBank AG ist eine auf das Sorten-, Edelmetall- und Reisezahlungsmittelgeschäft spezialisierte Bank mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist eine hundertprozentige Tochter der DZ-Bank.
Die ReiseBank AG entstand durch Ausgliederung des Sortengeschäftes aus der damaligen Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank (DVKB). Die Wechselstuben der DVKB, die sich vor allem an größeren Bahnhöfen befanden, wurden zu Bankfilialen umgewandelt. Im Zuge der Neustrukturierung der Deutschen Bahn AG und deren Töchterunternehmen wurde die ReiseBank zum 1. Januar 2004 an die DZ-Bank verkauft und somit in den genossenschaftlichen Finanzverbund mit über 1.200 Genossenschaftsbanken eingebunden.
Heute unterhält die ReiseBank rund 80 Geschäftsstellen auf Flughäfen, in Bahnhöfen, an Grenzübergängen und in Innenstadtlagen.
Die ReiseBank besorgt, neben dem Eigengeschäft, auch Sorten, Edelmetalle und Reiseschecks für Geschäftsbanken, vor allem für Genossenschaftsbanken. Der internationale Bargeldtransfer, den sie als Agent von Western Union durchführt, und der Betrieb von Geldautomaten sind weitere wichtige Geschäftsfelder. Zur Zeit werden Überlegungen angestellt, künftig die Wartung von Geldautomaten für andere anzubieten. Seit 2005 betreibt die Bank Mautstationen für Toll Collect. Damit ist die ReiseBank keine klassische Bank mit Kredit- und Einlagengeschäft.