Die k.k. Tiroler Staatsbahn war eine Eisenbahngesellschaft in Österreich-Ungarn, die aus zwei getrennten Strecken bestand.
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Die Trassenfestlegung wurde von Carl Ritter von Ghega, der Vorstand der Generalbaudirektion war, persönlich vor Ort überprüft und geändert. So geht etwa die Errichtung des Innsbrucker Viaduktes statt eines davor geplanten Bahndammes auf ihn zurück. Am 29. April 1853 wurde der Bau der Strecke Innsbruck?Wörgl, am 16. August 1854 der Bau von Wörgl?Kufstein auf Staatskosten angeordnet. Am 24. November 1858 wurde die Gesamtstrecke eröffnet.
Auch für diese Strecke hatte Ghega die oberste Bauleitung inne. Die Herstellung wurde von Alois Negrelli von Moldelbe geleitet. Die Strecke Verona?Trient wurde am 23. März 1859, Trient?Bozen am 16. Mai 1859 eröffnet.
Der Lückenschluss durch die Brennerbahn Innsbruck?Bozen erfolgte erst am 17. August 1867.
Am 23. September 1858 wurde die Tiroler Staatsbahn an die Südbahn verkauft (Privatisierung). Der Staat führte aber noch bis zum 15. August 1859 den Betrieb auf Kosten der Südbahn.