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Kingpin: Life of Crime



Kingpin: Life of Crime
Entwickler: Xatrix Entertainment
Publikation: 1999
Plattform(en): PC (Linux/Windows)
Genre: Ego-Shooter
Spielmodi: Einzelspieler, Mehrspieler
Medien: CD-ROM
Altersfreigabe: PEGI:
Keine
Klassifizierung


USK:
Keine
Klassifizierung

Kingpin: Life of Crime, oder kurz Kingpin ist ein 1999 erschienener Ego-Shooter, entwickelt von Xatrix Entertainment und publiziert von Virgin Interactive und Interplay. Kingpin hat eine für seine Zeit sehr gute Grafik und recht hohen Realismusgrad zu bieten, ebenso überzeugen die gute Sprachausgabe und die Soundeffekte.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Handlung und Spielprinzip
  • 2 Waffen & Ausrüstung
  • 3 Besonderheiten
  • 4 Gewalt und Indizierung
  • 5 Soundtrack
  • 6 Weblinks

[Bearbeiten] Handlung und Spielprinzip

In Kingpin schlüpft man in die Rolle eines Verbrechers, der im Introvideo von den Handlangern eines Gangsterbosses brutal zusammen geschlagen wird und nach diesem Angriff auf Rache sinnt. Der Name des Protagonisten bleibt dem Spieler verborgen. Im Chatfenster wird dieser lediglich als "Thug" (engl. für Schläger, Gangster) bezeichnet. Vom Gangsterboss und seinen Schergen wird er nur "Motherfucker" genannt. Im Laufe des Spiels kämpft man sich mit verschiedenen Waffen durch Ghettos, Abwasserkanäle, Lagerhallen und vieles mehr, bis man schließlich dem Boss selbst gegenübersteht und ihn in einem finalen Kampf töten muss.

[Bearbeiten] Waffen & Ausrüstung

Im Laufe des Spiels findet man unterschiedliche, zunehmend stärkere Waffen. So beginnt man nur mit einem alten Bleirohr ausgerüstet, und muss so die ersten Verbrecher überwältigen, bis man zu seiner ersten Schusswaffe, der Pistole kommt, welche sich im weiteren Verlauf des Spiels mit unterschiedlichen Modifikationen aufrüsten lässt. Daneben findet man unter anderem eine Schrotflinte, Flammenwerfer und ein leichtes Maschinengewehr bis hin zum schweren MG und der Bazooka. Ebenso kann der Spieler im Laufe des Spiels verschieden starke Panzerungen für Kopf, Brust und Beine finden, die den erlittenen Schaden vermindern.

[Bearbeiten] Besonderheiten

Kingpin weist einige für einen Ego-Shooter untypische Besonderheiten auf.

Zum einen kann der Spieler mit einer Vielzahl an NPCs interagieren und sprechen, die ihm teilweise wichtige Informationen geben. Manche NPCs bieten dem Spieler sogar an, als Söldner an seiner Seite zu kämpfen und ihn so gegen seine Gegner zu unterstützen.

Zusätzlich gibt es in fast jedem Spielabschnitt eine Bar. Hier kann man nicht angegriffen werden und oftmals NPCs als Verstärkung anheuern. Ebenfalls untypisch ist, dass einige der NPCs dem Spieler auch Aufträge geben, bestimmte Dinge wiederzufinden oder anderes. Als Belohnung gibt es z.B. Geld oder einen Schlüssel. Manchmal schließt sich der dankbare Charakter dem Spieler auch umsonst an.

Generell ist das Sammeln von Gegenständen im Spiel elementar, da man z.B. einen Spielabschnitt nur verlassen kann, wenn man zu dem entsprechenden Motorrad die Batterie auftreibt usw. Auch kann man ausgeschaltete Gegner plündern und sie um den mitgeführten Betrag an Geld erleichtern.

Eine weitere Besonderheit sind die "Pawn-O-Matic-Shops", in denen der Spieler Waffen kaufen und modifizieren kann.

[Bearbeiten] Gewalt und Indizierung

Kingpin ist in Deutschland aufgrund seiner hohen Gewaltdarstellung indiziert. Man kann seinen Gegnern Gliedmaßen abschießen und auch bereits tote Gegner weiter verstümmeln, wobei eine große Menge an Blut zu sehen ist. Zusätzlich bedienen sich die Spielfiguren einer äußerst harten Gossensprache, in der häufig Redewendungen des Wortes "Fuck" vorkommen.

Durch die Indizierung blieb dem Spiel ein höherer Bekanntheitsgrad verwehrt. Eine Fortsetzung Kingpin 2 wurde zwar angekündigt, ist jedoch bis heute nicht erschienen. Da die letzten Nachrichten diesbezüglich aus dem Jahre 2004 stammen (u.a. von GameStar und PC Games), ist wohl mit einer Fortsetzung nicht zu rechnen.

[Bearbeiten] Soundtrack

Für den Soundtrack steuerte die amerikanische Hip-Hop-Gruppe Cypress Hill die drei Lieder "Checkmate", "16 Men Till There's No Men Left" und "Lightning Strikes" bei, welche alle von deren Album "IV" stammen. Von den Liedern sind allerdings im Spiel meist nur Loops des jeweiligen Instrumentalstückes zu hören.

[Bearbeiten] Weblinks






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