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Lemma von Lax-Milgram



Das Lemma von Lax-Milgram (nach Peter Lax und Arthur Milgram) ist eine Aussage der Funktionalanalysis, einem Teilgebiet der Mathematik. Es verallgemeinert die Aussage des Rieszschen Darstellungssatzes auf stetige, koerzive Sesquilinearformen.

[Bearbeiten] Aussage

Es sei \left(H, (. , .)\right) ein Hilbertraum über \mathbb K \in \{\mathbb R, \mathbb C\} und es sei B: H \times H \to \mathbb K sesquilinear. Ist dann B stetig, d.h. es gibt ein M \in \mathbb R mit

|B(x,y)| \leq M\|x\|\|y\|, \quad \forall \, x,y \in H

und koerzitiv (häufig auch stark positiv, elliptisch), d.h. es gibt m > 0 so, dass

B(x,x) \geq m\|x\|^2, \quad \forall x \in H

dann existiert genau ein stetiger, linearer Automorphismus T: H \to H so, dass B(x,y) = \left(x,Ty\right) für alle x,y \in H.

Zudem gelten die Abschätzungen \left\|T\right\| \leq M und \left\|T^{-1}\right\| \leq 1/m.

Anwendungen findet das Lemma von Lax-Milgram hauptsächlich in der Theorie der partiellen Differentialgleichungen. Insbesondere lässt sich für lineare Differentialgleichungen Existenz und Eindeutigkeit einer schwachen Lösung zeigen, falls obige Bedingungen erfüllt sind.

[Bearbeiten] Literatur






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