| Sept-Îles | |
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| Provinz | Québec |
| Region | Côte-Nord |
| MRC oder Äquivalent | Sept-Rivières |
| Gemeindeart | Stadt |
| Gründung | 12. Februar 2003 |
| Fläche | 1969,42 km² |
| Einwohner | 26.044 (2007) |
| Bevölkerungsdichte | 13,2 Einw./km² |
| Gemeindenummer | 97007 |
| Website: | www.ville.sept-iles.qc.ca |
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Sept-Îles (Franz. ?Sieben Inseln?) oder Uashat ist eine kanadische Stadt in der Region Côte-Nord in Ost-Québec.
Der Ort befindet sich an der Nordküste des Sankt-Lorenz-Golfes, zwischen der Sainte-Marguerite und dem Fluss Moisie an einer tiefen Bucht vor einem siebeninseligen Archipel. Die Bucht hat einen 45 km² großen natürlichen Hafen. Bei den sieben Inseln handelt es sich um:
Das Archipel ist der Provinz-Jurisdikation unterstellt, wobei jedoch einige Teile vom Bund verwaltet werden. Die Stadt umfasst zwei Indianerreservate (First Nations reserves): Uashat im Westen der Stadt und Maliotenam im Osten - nahe dem Fluss Moisie.
Die ersten Bewohner waren die Montagnais (Inuit), die die Insel Uashat ("Große Bucht") nannten. Die offizielle Entdeckung wird dem französischen Entdecker Jacques Cartier zugeschrieben. Dieser besegelte die Inseln im Jahr 1535 und nannte sie Ysles Rondes ("Kreisförmige Inseln"). Er war nicht der erste Europäer in dieser Gegend. Wie sich herausstellte, waren hier bereits baskische Fischer, die der Fischerei (Wale und Kabeljau) nachgingen.
Zu den frühen wirtschaftlichen Aktivitäten in Sept-Îles gehörten Fischerei und Pelzhandel mit Niederlassungen des Louis Joliet (1679) und von der Hudson's Bay Company (1842). Das Dorf wurde 1885 zu einer Gemeinde. Sie erhielt ihr erstes Pier im Jahre 1908. Mit der Jahrhundertwende entwickelte sich der industrielle Walfang. 1905 baute eine norwegische Gesellschaft eine Walölfabrik an der Bucht. Mit kleinen Dampfschiffen und Harpunen wurden pro Jahr etwa 75 Wale im Sankt-Lorenz-Strom erlegt.
Sept-Îles erhielt 1951 das Stadtrecht. 2002 wurde Sept-Îles mit den Gemeinden Gallix und Moisie vereinigt.
Koordinaten: 50° 12? 36" n. Br., 66° 22? 57" w. L.