Heinrich Meibom (* 29. Juni 1638 in Lübeck, ? 26. März 1700 in Helmstedt) war ein deutscher Arzt und Gelehrter.
Heinrich Meibom war Sohn des Arztes Johann Heinrich Meibom (1590-1655). Er studierte in Helmstedt, Groningen und Leyden Medizin und unternahm anschließend wissenschaftliche Reisen nach Italien, Frankreich und England. 1633 erwarb er seinen Doktortitel in Angers (Frankreich) und nahm 1664 einen Lehrstuhl für Medizin an der Universität Helmstedt. 1678 wurde er zusätzlich Professor für Geschichte und Poesie. Diese Positionen hatte er bis zu seinem Tode 1700 inne.
Sein Sohn Brandanus Meibom (1678-1740) wurde Professor für Pathologie, Semiotik, Botanik und Medizin.
Meibom schrieb etwa 57 medizinische Abhandlungen. Bekannt ist Heinrich Meibom durch seine nach ihm benannte Entdeckung der Talgdrüsen in den Augenlidern, den Meibomschen Drüsen.
Darüber hinaus schrieb Heinrich Meibom Lateinische Gedichte, die er mit den Werken seines gleichnamigen Großvaters Heinrich Meibom: Parodiarum horatianarum libri III et sylvarum libri II, 1588) als "Rerum germanicarum scriptores" 1688 herausgab.
| PND: Datensatz zu Heinrich Meibom (Mediziner) bei der DNB |
| Keine Treffer 14. Juli 2007 |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meibom, Heinrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Heinrich Meibom der Jüngere |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mediziner und Dichter |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1638 |
| GEBURTSORT | Lübeck |
| STERBEDATUM | 26. März 1700 |
| STERBEORT | Helmstedt |