Datenbanklinks zu Algol (Stern)
| Stern Algol (? Persei) |
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| Beobachtungsdaten Epoche: J2000.0 |
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| Sternbild | Perseus | ||||||||||||||||||
| Rektaszension | 03h 08m 10,1s | ||||||||||||||||||
| Deklination |
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| Scheinbare Helligkeit | +2,12m | ||||||||||||||||||
| Typisierung | |||||||||||||||||||
| Spektralklasse | B8 V K2 IV A5 V |
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| U-B Farbindex | -0,37 | ||||||||||||||||||
| B-V Farbindex | -0,05 | ||||||||||||||||||
| Veränderlicher Sterntyp | EA | ||||||||||||||||||
| Astrometrie | |||||||||||||||||||
| Radialgeschwindigkeit | (+4,0 ± 0,9) km/s | ||||||||||||||||||
| Parallaxe | (35,14 ± 0,90) mas | ||||||||||||||||||
| Entfernung | (93 ± 2) Lj ((28,5 ± 0,7) pc) |
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| Absolute Helligkeit | -0,15 mag | ||||||||||||||||||
| Eigenbewegung | |||||||||||||||||||
| Rek.-Anteil: | 2,39 mas/a | ||||||||||||||||||
| Dekl.-Anteil: | -1,44 mas/a | ||||||||||||||||||
| Physikalische Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Masse | 3,59 0,79 1,67 M? |
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| Radius | 2,3 3,0 0,9 R? |
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| Leuchtkraft | 98 3,4 4,1 L? |
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| Oberflächentemperatur | 12 000 4 500 8 500 K |
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| Alter | < 3 · 108 a | ||||||||||||||||||
| Andere Bezeichnungen und Katalogeinträge |
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Algol (aus arab. ?????? al-??l, ?der Dämon?) ist ein veränderlicher Stern und der zweithellste Stern (beta) im Sternbild des Perseus (? Persei). Er befindet sich in einer Entfernung von ca. 93 Lichtjahren.
Die scheinbare Helligkeit des Sterns wechselt über einen Zeitraum von 2 Tagen, 20 Stunden, 48 Minuten und 56 Sekunden zwischen 2,3m und 3,5m.
Es handelt sich um ein Dreisternsystem. Ein hellerer bläulicher Stern (Spektralklasse B8) mit der einhundertfachen Helligkeit unserer Sonne und ein weniger leuchtstarker rötlich-gelber Stern (Spektralklasse K2) umkreisen einander im Abstand von 0.062 AU. Um dieses Doppelsternsystem kreist im mittleren Abstand von 2.69 AU ein dritter Stern mit einer Umlaufzeit von 681 Tagen.
Inhaltsverzeichnis
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Der Wechsel in der scheinbaren Helligkeit kommt zustande, wenn der größere aber dunklere Stern aus Sicht der Erde vor dem hellen bläulichen Stern vorbeizieht und diesen dabei verdeckt. Zwischen zwei Helligkeitsminima gibt es noch einmal eine leichte Helligkeitsschwankung, wenn der hellere Stern den dunkleren teilweise verdeckt. Nach den Charakteristika der Lichtkurve von Algol sind die Algolsterne benannt, eine Klasse von Bedeckungsveränderlichen.
Die Helligkeitsänderungen wurden 1669 von Geminiano Montanari entdeckt, die Periode von John Goodricke im Jahr 1783 bestimmt. Dieser interpretierte die Helligkeitsschwankungen ? richtig ? als Bedeckung des Hauptsterns durch einen Begleiter. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bereits den griechischen und arabischen Astronomen der mit dem bloßen Auge zu erkennende Lichtwechsel aufgefallen war.
Der Name Algol ist eine Verkürzung des ursprünglichen arabischen Namens »??? ?????«? ra?s al-??l, ?Kopf des Dämons?. Er wird seit dem 10. Jhdt. benutzt und ist einer der ältesten arabischen Sternnamen in der westlichen Welt. Zuvor nannte man diesen Stern nach Ptolemäus Gorgonea Prima (lateinisch für ?erster [Stern] der Gorgo?) nach einer griechischen Sage, in der Perseus das abgeschlagene Haupt der Medusa (eine der drei Gorgonen) in Händen hält. In der Astrologie gilt Algol seit jeher als Unheilsgestirn.
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