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Fritz Schaefler



Fritz Schaefler (* 31. Dezember 1888 in Eschau im Spessart; ? 24. April 1954 in Köln) war ein deutscher Maler und Grafiker des Expressionismus.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben und Arbeit
  • 2 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
  • 3 Bibliographie
    • 3.1 Lexika
    • 3.2 Literatur
    • 3.3 Aufsätze und Rezensionen
    • 3.4 Kataloge
    • 3.5 Zeitschriften, in denen Grafiken von F. Schaefler erschienen sind
  • 4 Weblinks

[Bearbeiten] Leben und Arbeit

Fritz Schaefler verbrachte seine Kindheit bis zum 10. Lebensjahr in Eschau (Spessart). Hiernach besuchte er 1899/1900 die Sexta (1. Klasse) des Gymnasiums (Internat) in Aschaffenburg. Nach Umzug der Familie nach Eggenfelden (Niederbayern) besuchte Fritz Schaefler bis 1905 das Gymnasium (Internat) in Landshut. 1905-1909 studierte er an der Polytechnischen Hochschule, der Gewerbeschule und der Kunstakademie München.

1909/10 folgte die einjährige Militärausbildung. 1910 bezog er sein erstes Atelier in München, erste Zeichnungen und naturalistische Gemälde entstanden. 1914 wurde er an die Westfront einberufen. Für ein Feldtheater entstanden Bühnenbilder. 1916 erlitt er eine schwere Kopfverwundung, 1917 wurde er entlassen; danach heiratete er Vera Linzen (Tochter von Clara Ratzka).

1918 entstanden erste druckgraphische Arbeiten. 1918/19 beteiligte er sich aktiv an der Münchner Räterepublik und wurde Mitglied des Aktionsausschusses ?Revolutionärer Künstler?. 1919 arbeitete er in der Redaktion der Zeitschrift Der Weg. 1918/19 waren seine fruchtbarsten Jahre. Nach der Zerschlagung der Räterepublik 1919 floh er zunächst nach Passau zu seinem Freund Alfred Kubin. Nachdem sich die Verhältnisse in München etwas beruhigt hatten, zog er 1920 mit seiner jungen Familie in das Ferienhaus seiner Schwiegermutter Clara Ratzka in Ernstdorf, einem heutigen Ortsteil von Prien, am Chiemsee um. Dort war er nach weiterem Umzug direkt am Seeufer bis 1927 ansässig. Es entstand ein reiches Aquarell- und Eitemperawerk. 1920/21 machte er Bühnenentwürfe, unter anderem zu Shakespeare und Georg Kaiser. 1927 zog er nach Köln. 1929/30 entstanden farbgestalterische Arbeiten für Krankenhäuser und die Internationale Hygieneausstellung in Dresden. In den 1930er Jahren schuf er über hundert Glasfenster, Altarbilder und Sgraffiti. 1938 wurden drei seiner Bilder in der Münchner Ausstellung Entartete Kunst gezeigt.

1938 starb seine Frau, er heiratete erneut. 1944/45 verbrachte er im Bergischen Land in Remerscheid. Erst 1945 arbeitete er wieder in Köln und schuf 1950/54 abstrakte Bilder. Am 24. April 1954 starb Fritz Schaefler in Köln.

[Bearbeiten] Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

[Bearbeiten] Bibliographie

[Bearbeiten] Lexika

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Aufsätze und Rezensionen

[Bearbeiten] Kataloge

[Bearbeiten] Zeitschriften, in denen Grafiken von F. Schaefler erschienen sind

[Bearbeiten] Weblinks

Personendaten
Schaefler, Fritz
deutscher Maler und Grafiker des Expressionismus
31. Dezember 1888
Eschau im Spessart
24. April 1954
Köln





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