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Topsy-Turvy ? Auf den Kopf gestellt



Filmdaten
Deutscher Titel: Topsy-Turvy - Auf den Kopf gestellt
Originaltitel: Topsy-Turvy
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1999
Länge: 154 Minuten
Originalsprache: Englisch
Stab
Regie: Mike Leigh
Drehbuch: Mike Leigh
Produktion: Simon Channing-Williams
Musik: Carl Davis
Kamera: Dick Pope
Schnitt: Robin Sales
Besetzung
  • Allan Corduner als Arthur Sullivan
  • Jim Broadbent als Ned Buntline
  • Lesley Manville als William Gilbert
  • Timothy Spall als Richard Temple
  • Ron Cook als Richard D'Oyly Carte
  • Wendy Nottingham als Helen Lenoir
  • Kevin McKidd als Durward Lely
  • Shirley Henderson als Leonora Braham
  • Dorothy Atkinson als Jessie Bond
  • Andy Serkis als John D'Auban

Topsy-Turvy - Auf den Kopf gestellt ist ein Film über das Komponistenduo Gilbert und Sullivan des britischen Regisseurs Mike Leigh aus dem Jahr 1999, der mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Handlung
  • 2 Kritik
  • 3 Hintergrund
  • 4 Auszeichnungen
  • 5 Literatur über das Leben von Sullivan und Gilbert
  • 6 Weblinks
  • 7 Einzelnachweise

[Bearbeiten] Handlung

London im Jahre 1885. Für das Savoy Hotel komponieren Arthur Sullivan und William Gilbert kommerzielle Opern. Sullivan komponiert die Musik und Gilbert schreibt die Texte. Jahrelang sind die beiden Partner sehr erfolgreich, doch ihr letztes Stück, "Prinzessin Ida", fand keinen Beifall bei der Kritik. Gerade Gilbert wird von der Presse vorgeworfen, einfallslos und zu sehr der Routine verfallen zu sein. Das Gleiche vermutet auch sein Partner Sullivan, der bedeutendere Dinge, wie z. B. eine Symphonie oder eine "große Oper", im Kopf hat. Gilberts nächster Textentwurf wird von Sullivan abgeschmettert, doch die beiden müssen auf der anderen Seite ihren Vertragsverpflichtungen nachkommen.

Der ideenlose Gilbert geht mit seiner Frau zu einer Ausstellung japanischer Kunst. Und jetzt hat er einen Einfall: 'Mikado', ein japanisch angehauchtes Schauspiel. Auch Sullivan ist von der Idee angetan. Nun stellen sich Probleme ein: Zeitdruck, Probleme bei den Proben, zwischenmenschliche Probleme unter den Schauspielern. Der akribisch und hart arbeitende Gilbert führt das Projekt trotz all dieser Probleme zusammen mit seinem Partner zur Premierenaufführung.

[Bearbeiten] Kritik

Der film-dienst urteilt: "Ein ausgesprochen moderner Historienfilm über das Theater am Theater, der nicht nur die Entstehung eines Bühnenwerks beschreibt, sondern auch bittere zwischenmenschliche Erfahrungen thematisiert. Durch den humanen Blick des Regisseurs entsteht keine Distanz zu den Figuren, sondern der Zuschauer wird im Gegenteil an die Menschen und ihre Beweggründe heran geführt". [1]

[Bearbeiten] Hintergrund

Als Richard Temple "A More Human Mikado" zum Besten gibt, fehlt die dritte Strophe. Im Drehbuch wurde diese Strophe herausgeschnitten, weil im Original das Wort "Nigger" vorkommt.

Andy Serkis war nach Drehschluß ziemlich sauer. Er hatte für eine Szene Geige spielen gelernt, doch diese Szene war dann im fertigen Film nicht mehr enthalten.

In einer Szene bei der Aufführung von 'Prinzessin Ida' ist das Datum Monday, 10 June, 1884 zu sehen. Dieser Tag fiel auf einen Dienstag (Tuesday).

Beim Klavierspiel im Schlafzimmer stimmen die Positionen der angeschlagenen Tasten nicht mit den angegebenen Noten auf der Partitur überein.

Zu der Zeit, in dem der Film spielt (1885), durfte sich Arthur Sullivan Sir nennen. 1883 wurde er von Königin Victoria zum Ritter geschlagen.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Literatur über das Leben von Sullivan und Gilbert

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)





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