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Japanisches Mövchen



Das Japanische Mövchen ist eine domestizierte Form des Spitzschwanz-Bronzemännchens (Lonchura striata).

Japanisches Mövchen.

Es hat seinen Ursprung nicht, wie der Name vermuten lässt, in Japan, sondern in China. Dort wurde es im 15. oder 16. Jahrhundert aus dem Spitzschwanz-Bronzemännchen herausgezüchtet. 1705 gelangten die ersten Mövchen nach Japan und wurden dort weitergezüchtet und exportiert. Somit gelangten sie auch nach Europa und bekamen den Namen Japanische Mövchen. Die ersten bekannten Farbschläge waren die Weißen und Gescheckten. Haubenmövchen traten etwa ab 1930 in Erscheinung.

In den 1950er und 1960er Jahren entstanden durch Einkreuzen von verschiedenen Bronzemännchen und Nonnenarten die einfarbigen Mövchen. Züchternamen wie die Dänen af Enehjelm und Langberg, aber auch später die Deutschen Radtke und Kirschke sind damit untrennbar verbunden. Durch jahrelange Zuchtarbeit ist es ihnen gelungen, das Japanische Mövchen zu erschaffen, wie es heute bekannt ist.

Es gibt beim Mövchen die Grundfarben Schwarz-/Dunkelbraun, Nougat und Fuchsrot. Außerdem gibt es noch Weiß, Gescheckt und Falbe. Als Mutationen treten bei den Grundfarben der Pastell- und der Graufaktor in Erscheinung. Die neueste Mutation ist die Perlmutation in Grau und Braun.

Das Japanische Mövchen ist ein sehr geselliger und friedlicher Vogel. Es passt zu fast allen Vögeln mit ähnlichen Ansprüchen.






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