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Helge Pross



Helge Agnes Pross, geborene Nyssen (* 14. Juli 1927 in Düsseldorf; ? 2. Oktober 1984 in Gießen) war eine deutsche Soziologin.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben
  • 2 Wirken
  • 3 Helge-Pross-Preis
  • 4 Zitat
  • 5 Literatur
    • 5.1 Von Helge Nyssen
    • 5.2 Von Helge Pross
    • 5.3 Über Helge Pross
  • 6 Weblinks
  • 7 Einzelnachweise

[Bearbeiten] Leben

Helge Pross studierte und promovierte in Heidelberg. Anschließend war sie in den 1950er Jahren Assistentin bei Max Horkheimer und später bei Theodor W. Adorno in Frankfurt. Sie ist Mitgründerin des Seminars für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

Helge Pross lehrte als Professorin von 1976 bis 1983 an der Universität-Gesamthochschule-Siegen Soziologie. Auf ihre Initiative wurde dort 1977 das Forschungsinstitut für Geistes- und Sozialwissenschaften (figs) gegründet.

Helge Pross war mit dem Sozialwissenschaftler Harry Pross verheiratet.[1]

[Bearbeiten] Wirken

Ihre Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich Frau und Familie. In zahlreichen empirischen Untersuchungen belegte sie die strukturelle Benachteiligung von Frauen und Mädchen. Von radikaleren feministischen Positionen grenzte sie sich insofern ab, als das sie für eine Gleichberechtigung der Frauen innerhalb der bestehenden gesellschaftlichen Strukturen eintrat.

Mit aufklärerischen journalistischen Beiträgen in der Zeit und im Spiegel versuchte sie, Ergebnisse soziologischer Forschung in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen. Sie schrieb zudem in einer regelmäßig erscheinenden Kolumne in der von feministischer Seite stark kritisierten Frauenzeitschrift Brigitte.

Seit 1984 ist der Nachlass von Helge Pross im Besitz der Universitätsbibliothek Siegen. Anfang der 1990er Jahre wurde er erschlossen und durch ein Findbuch dokumentiert.[2]

[Bearbeiten] Helge-Pross-Preis

Das Forschungsinstitut für Geistes- und Sozialwissenschaften (figs) der Universität Siegen verleiht seit 1994 den mit 5000 ? dotierten Helge-Pross-Preis an Wissenschaftler/innen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Familien- und Geschlechterforschung.

[Bearbeiten] Zitat

?Eine Demokratie, in der die größere Hälfte der Bevölkerung weder in den Parlamenten noch in den Regierungen angemessen vertreten ist, ist bloß eine Demokratie am Anfang.?[3]

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Von Helge Nyssen

[Bearbeiten] Von Helge Pross

[Bearbeiten] Über Helge Pross

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? http://www.zeit.de/1967/09/Die-Infamie-der-Wahrheit
  2. ? Sabine Hering (Hrsg.): Findbuch - Der Bestand des Helge-Pross-Nachlasses.
  3. ? Helge Pross (1979), Politische Partizipation von Frauen in der Bundesrepublik Deutschland, in: Die Psychologie des 20. Jahrhunderts, Bd. VIII, Zürich.
Personendaten
Pross, Helge
Nyssen, Helge
deutsche Soziologin
14. Juli 1927
Düsseldorf
2. Oktober 1984
Gießen





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