| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Kassel | ||
| Landkreis: | Schwalm-Eder-Kreis | ||
| Höhe: | 192 m ü. NN | ||
| Fläche: | 34,49 km² | ||
| Einwohner: | 4211 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 34323 | ||
| Vorwahl: | 05661 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | HR | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 34 013
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| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Lindenstraße 1 34323 Malsfeld |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Herbert Vaupel | ||
| Lage der Gemeinde Malsfeld im Schwalm-Eder-Kreis | |||
Malsfeld ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen an der Fulda.
Inhaltsverzeichnis
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Malsfeld grenzt im Norden an die Städte Felsberg und Melsungen, im Osten an die Gemeinde Morschen, im Süden an die Gemeinde Knüllwald, sowie im Westen an die Stadt Homberg (Efze) (alle im Schwalm-Eder-Kreis).
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Beiseförth, Dagobertshausen, Elfershausen, Mosheim, Malsfeld und Ostheim und Sipperhausen.
Obwohl erst 1348 erstmals urkundlich als "Beysenvorte" erwähnt, wird die Ortsgründung auf das 8. Jahrhundert geschätzt. 1603 wurde "Beysenfort" ein Lehen von Philip von Scholley. Bis ca. 1870 war der Schiffsverkehr auf der Fulda mit Kassel und Hersfeld eine ebenso wichtige Einnahmequelle wie Leinenweberei und später Korbflechterei.
Der ehemalige Luftkurort wurde früher häufig von Arbeitern aus dem Ruhrgebiet besucht, die von ihren Firmen zur Erholung nach Beiseförth geschickt wurden. So hielten sich in den Sommermonaten teils mehr Besucher als Einwohner in der Ortschaft auf.
Sehenswert sind das Schiffhaus an der Mündung der Beise und das Korbmachermuseum.
Einer Sage nach leitet sich der Name Dagobertshausen vom Frankenkönig Dagobert I. ab, der an diesem Ort im Jahre 631 die Wenden geschlagen haben soll. Offiziell verwendet wird dieser Namen aber erst seit 1747, davor waren auch "Dabelshusen", "Dageboldishus" und "Taboldshusen" gebräuchlich.
Dagobert I. soll auch eine Kirche gestiftet haben, an deren Platz heute die um 1400 erbaute Wehrkirche steht.
Elfershausen wird erstmals 1253 urkundlich erwähnt, als der gesamte Ort vom Graf von Felsberg dem Kloster Breitenau zum Geschenk gemacht wurde. Nach der Reformation ging der Ort in den Besitz von Landgrafen über. Seit 1770 umfasste die "Domäne Elfershausen" auch Teile von Dagobertshausen; die Domäne wurde 1971 aufgelöst. Die Zusammenlegung von Elfershausen mit Malsfeld war der Beginn der späteren "Großgemeinde Malsfeld", die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform gebildet wurde.
Der Sälzerweg, eine Handelsstraße zwischen Leipzig und Frankfurt verläuft nördlich von Elfershausen. Die Einwohner von Elfershausen waren hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig.
Die erste Erwähnung von Mosheim (als "Mazheim") findet sich im Breviarium Lulli zwischen 775 und 786. Im Codex Eberhardi wird Mosheim als Schenkung an das Kloster Fulda erwähnt (zwischen 802 und 817). Mit der Zeit werden verschiedene Namensvarianten für den Ort verwendet (1266 Masheim, 1376 Moßheym, 1428 Maßheim, 1597 Maaßheimb, 1600 Mosheimb). 1324 kommt Mosheim unter Konrad von Hebel unter hessische Hoheit. Zwischen 1219 und 1450 hatte Mosheim einen Ortsadel. 1194 wird dir Mosheimer Kirche als Kapelle erwähnt. Eine um 1500 erbaute kleine Kirche wird im Dreißigjährigen Krieg teilweise zerstört, 1752 erweitert und 1969 umgestaltet.
Malsfeld ist der nach Einwohnerzahlen größte Ort der Gemeinde. Hier befindet sich auch das Rathaus. Inzwischen ist es über den Fährberg mit Beiseförth fast unmittelbar verbunden.
Ostheim wurde zwischen 1145 und 1159 erstmals urkundlich erwähnt. In Steinbrüchen wurde Basalt abgebaut, ebenso Braunkohle im Tagebau und Untertagebau.
Sipperhausen liegt zwischen Homberg/Efze und Melsungen. Es wird 943 erstmals als Wüstung "Swidburg", dann 1142 als "Swipergehusen" urkundlich erwähnt. Die Gemeinde umfasst auch Siedlung Bubenrode, seit 1377 ein Rittergut des Adelsgeschlechts von Malsburg.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 17,2 | 4 | 18,6 | 4 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 56,5 | 13 | 54,6 | 13 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 5,4 | 1 | ? | ? |
| GL | Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal | 20,9 | 5 | 25,4 | 6 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Malsfeld | ? | ? | 1,3 | 0 |
| Gesamt | 100,0 | 23 | 100,0 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 61,2 | 71,5 | |||
Malsfeld unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Bag in Ungarn seit 1996, Moyaux in Frankreich seit 1984 und Unterschönau in Thüringen seit 1990.
Malsfeld ist eine Anschlussstelle an der Bundesautobahn 7. In Malsfeld und dem Ortsteil Beiseförth gibt es außerdem einen Bahnhof auf der Bahnstrecke Bebra-Kassel mit Nahverkehrshalt. Angegliedert ist außerdem ein Umschlagbahnhof für den Containerverkehr.
Malsfelder Bier; Fleisch- und Wurstwaren aus Dagobertshausen
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