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Malsfeld



Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Malsfeld
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Malsfeld hervorgehoben
51.0833333333339.5333333333333192Koordinaten: 51° 5? N, 9° 32? O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Höhe: 192 m ü. NN
Fläche: 34,49 km²
Einwohner: 4211 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34323
Vorwahl: 05661
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 013
Adresse der Gemeindeverwaltung: Lindenstraße 1
34323 Malsfeld
Webpräsenz:
www.malsfeld.de
Bürgermeister: Herbert Vaupel
Lage der Gemeinde Malsfeld im Schwalm-Eder-Kreis
Karte

Malsfeld ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen an der Fulda.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geografie
    • 1.1 Nachbargemeinden
    • 1.2 Gliederung
      • 1.2.1 Beiseförth
      • 1.2.2 Dagobertshausen
      • 1.2.3 Elfershausen
      • 1.2.4 Mosheim
      • 1.2.5 Malsfeld
      • 1.2.6 Ostheim
      • 1.2.7 Sipperhausen
  • 2 Politik
    • 2.1 Gemeindevertretung
    • 2.2 Partnerschaften
  • 3 Verkehr
  • 4 Freizeitmöglichkeiten
  • 5 Sehenswürdigkeiten
  • 6 Spezialitäten
  • 7 Persönlichkeiten
  • 8 Weblinks

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Malsfeld grenzt im Norden an die Städte Felsberg und Melsungen, im Osten an die Gemeinde Morschen, im Süden an die Gemeinde Knüllwald, sowie im Westen an die Stadt Homberg (Efze) (alle im Schwalm-Eder-Kreis).

[Bearbeiten] Gliederung

Ortseingang Dagobertshausen, Wehrkirche im Hintergrund
Geleitete Linden in Malsfeld-Dagobertshausen

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Beiseförth, Dagobertshausen, Elfershausen, Mosheim, Malsfeld und Ostheim und Sipperhausen.

[Bearbeiten] Beiseförth

Obwohl erst 1348 erstmals urkundlich als "Beysenvorte" erwähnt, wird die Ortsgründung auf das 8. Jahrhundert geschätzt. 1603 wurde "Beysenfort" ein Lehen von Philip von Scholley. Bis ca. 1870 war der Schiffsverkehr auf der Fulda mit Kassel und Hersfeld eine ebenso wichtige Einnahmequelle wie Leinenweberei und später Korbflechterei.

Der ehemalige Luftkurort wurde früher häufig von Arbeitern aus dem Ruhrgebiet besucht, die von ihren Firmen zur Erholung nach Beiseförth geschickt wurden. So hielten sich in den Sommermonaten teils mehr Besucher als Einwohner in der Ortschaft auf.

Sehenswert sind das Schiffhaus an der Mündung der Beise und das Korbmachermuseum.

[Bearbeiten] Dagobertshausen

Einer Sage nach leitet sich der Name Dagobertshausen vom Frankenkönig Dagobert I. ab, der an diesem Ort im Jahre 631 die Wenden geschlagen haben soll. Offiziell verwendet wird dieser Namen aber erst seit 1747, davor waren auch "Dabelshusen", "Dageboldishus" und "Taboldshusen" gebräuchlich.

Dagobert I. soll auch eine Kirche gestiftet haben, an deren Platz heute die um 1400 erbaute Wehrkirche steht.

[Bearbeiten] Elfershausen

Elfershausen wird erstmals 1253 urkundlich erwähnt, als der gesamte Ort vom Graf von Felsberg dem Kloster Breitenau zum Geschenk gemacht wurde. Nach der Reformation ging der Ort in den Besitz von Landgrafen über. Seit 1770 umfasste die "Domäne Elfershausen" auch Teile von Dagobertshausen; die Domäne wurde 1971 aufgelöst. Die Zusammenlegung von Elfershausen mit Malsfeld war der Beginn der späteren "Großgemeinde Malsfeld", die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform gebildet wurde.

Der Sälzerweg, eine Handelsstraße zwischen Leipzig und Frankfurt verläuft nördlich von Elfershausen. Die Einwohner von Elfershausen waren hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig.

[Bearbeiten] Mosheim

Die erste Erwähnung von Mosheim (als "Mazheim") findet sich im Breviarium Lulli zwischen 775 und 786. Im Codex Eberhardi wird Mosheim als Schenkung an das Kloster Fulda erwähnt (zwischen 802 und 817). Mit der Zeit werden verschiedene Namensvarianten für den Ort verwendet (1266 Masheim, 1376 Moßheym, 1428 Maßheim, 1597 Maaßheimb, 1600 Mosheimb). 1324 kommt Mosheim unter Konrad von Hebel unter hessische Hoheit. Zwischen 1219 und 1450 hatte Mosheim einen Ortsadel. 1194 wird dir Mosheimer Kirche als Kapelle erwähnt. Eine um 1500 erbaute kleine Kirche wird im Dreißigjährigen Krieg teilweise zerstört, 1752 erweitert und 1969 umgestaltet.

[Bearbeiten] Malsfeld

Malsfeld ist der nach Einwohnerzahlen größte Ort der Gemeinde. Hier befindet sich auch das Rathaus. Inzwischen ist es über den Fährberg mit Beiseförth fast unmittelbar verbunden.

[Bearbeiten] Ostheim

Ostheim wurde zwischen 1145 und 1159 erstmals urkundlich erwähnt. In Steinbrüchen wurde Basalt abgebaut, ebenso Braunkohle im Tagebau und Untertagebau.

[Bearbeiten] Sipperhausen

Sipperhausen liegt zwischen Homberg/Efze und Melsungen. Es wird 943 erstmals als Wüstung "Swidburg", dann 1142 als "Swipergehusen" urkundlich erwähnt. Die Gemeinde umfasst auch Siedlung Bubenrode, seit 1377 ein Rittergut des Adelsgeschlechts von Malsburg.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,2 4 18,6 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 56,5 13 54,6 13
FDP Freie Demokratische Partei 5,4 1 ? ?
GL Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal 20,9 5 25,4 6
FWG Freie Wählergemeinschaft Malsfeld ? ? 1,3 0
Gesamt 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 61,2 71,5

[Bearbeiten] Partnerschaften

Malsfeld unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Bag in Ungarn seit 1996, Moyaux in Frankreich seit 1984 und Unterschönau in Thüringen seit 1990.

[Bearbeiten] Verkehr

Malsfeld ist eine Anschlussstelle an der Bundesautobahn 7. In Malsfeld und dem Ortsteil Beiseförth gibt es außerdem einen Bahnhof auf der Bahnstrecke Bebra-Kassel mit Nahverkehrshalt. Angegliedert ist außerdem ein Umschlagbahnhof für den Containerverkehr.

[Bearbeiten] Freizeitmöglichkeiten

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Spezialitäten

Malsfelder Bier; Fleisch- und Wurstwaren aus Dagobertshausen

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Weblinks






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