Die Sechs Metamorphosen nach Ovid für Oboe solo (op. 49) komponierte Benjamin Britten 1951. Das Stück, das Bilder aus den Gedichten des römischen Dichters Ovid darzustellen versucht, ist der Oboistin Joy Boughton gewidmet, der Tochter des Komponisten und Freundes von Britten Rutland Boughton, die es am 14. Juni 1951 beim Aldeburgh Festival uraufführte.
Wie der Titel sagt, besteht das Werk aus sechs Stücken, die alle als Programm mit der Zusammenfassung der jeweiligen Metamorphose überschrieben sind:
Die meisten der einzelnen Stücke enthalten kleine Pausen oder Fermaten zwischen den einzelnen Phrasen. Eine normale Aufführung dauert ca. 12-15 Minuten.