| Sony BMG Music Entertainment | |
|---|---|
| Unternehmensform | Joint Venture |
| Gründung | 2004 |
| Unternehmenssitz | New York, Vereinigte Staaten |
| Unternehmensleitung |
Thomas Rabe |
| Mitarbeiter | 2.863 [1] |
| Umsatz | 2.017 Mio ? (2006) |
| Branche | Unterhaltung |
| Produkte |
Tonträger |
| Website | sonybmg.de |
Sony BMG Music Entertainment ist eine der größten Plattenfirmen der Welt. Sie verfügt über einen weltweiten Marktanteil von ca. 25 %. Damit gilt sie als Major-Label.
Der Hauptfirmensitz befindet sich in New York, die deutsche Niederlassung ist in München. Andrew Lack ist Vorsitzender des Direktoriums. Die operative Führung (CEO) hat er 2006 an Rolf Schmidt-Holtz abgegeben. Seitens Bertelsmann trägt Thomas Rabe die Verantwortung für das Joint-Venture.
Sony BMG Music Entertainment wurde 2004 als Joint-Venture von BMG und Sony Music Entertainment gegründet. Vorher hatten die Bertelsmann-Tochter und die Sony-Tochter zu den fünf größten Musikkonzernen der Welt gehört und Marktanteile von je ca. 15 % gehalten.
Die Zusammenarbeit wurde im Oktober 2007 von der Europäischen Kommission nach eingehender wettbewerbsrechtlicher Prüfung erneut ohne Auflagen genehmigt.[2] Zuvor hatte im Juli 2006 das Europäische Gericht erster Instanz entschieden, dass die vorherige positive Entscheidung der Europäischen Kommission zu der Kooperation der beiden Tonträgerhersteller nicht ausreichend begründet war.
Am 5. August 2008 gaben Bertelsmann und Sony die Auflösung des Joint Venture Sony BMG bekannt. So übernimmt Sony die Anteile von Bertelsmann und firmiert zukünftig unter dem Namen Sony Music Entertainment Inc. (als 100% Tochter der japanischen Sony Corporation).[3] Bertelsmann wird die Masterrechte einiger ?ausgesuchter europäischer Musikkataloge? von Sony BMG übernehmen und möchte die Marke BMG als ?Lizenzierungs- und Verwaltungsplattform für die Wahrnehmung und Vermarktung von Musikrechten? weiterführen.
Die Übernahme durch Sony wird vom Branchenverband Impala dahingehend kritisiert, dass das weltweit größte Unternehmen für Consumer Electronics nun auch die zweitgrößte Musikfirma kontrolliere[4].
Inhaltsverzeichnis
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Zu Sony BMG gehören unter anderem: Arista Records (New York), Ariola (München), Heaven's Street Records & Entertainment (Berlin), Na klar! Records (Hennef/Berlin), BPX 1992 (Berlin), J Records (New York), Jive Records (New York), Provident Music Group (Nashville), RCA Music Group/ RCA Records (New York), Verity (New York) und Zomba Records (New York), Columbia, Epic, Legacy, Sony Music, Sony Classical, Sony Music Nashville, Europa, MainTheme Records, ersguterjunge.
Sony BMG verfügt über die Verwertungsrechte der Werke namhafter Musiker, darunter AC/DC, Backstreet Boys, Beyoncé Knowles, Bob Dylan, Britney Spears, Bruce Springsteen, Bushido, Christina Aguilera, Clueso, Elvis Presley, die Eurythmics, Die Fantastischen Vier, Die Prinzen, Hansi Hinterseer, Heino, Jennifer Lopez, Johnny Cash, Justin Timberlake, Louis Armstrong, Luciano Pavarotti, Massiv, Michael Jackson, Modern Talking, Nena, Oasis, Peter Maffay, Pink, Roger Whittaker, Sade, Santana, Shakira, Silbermond, Udo Jürgens, Usher, Van Morrison, Whitney Houston, Wolfgang Ambros und Yvonne Catterfeld.