| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel: | Feldtagebuch - Allein unter Männern |
| Originaltitel: | Feldtagebuch - Allein unter Männern |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Erscheinungsjahr: | 2002 |
| Länge: | 90 Minuten |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Stab | |
| Regie: | Aelrun Goette |
| Produktion: | Ernst Ludwig Ganzert, Eikon Film |
| Kamera: | Ralf Klingelhöfer |
| Schnitt: | Annette Muff |
Feldtagebuch ist ein 2001 entstandener deutscher Dokumentarfilm von Aelrun Goette, der 2002 im SWR ausgestrahlt wurde. Er dokumentiert den Versuch dreier Frauen, die Grundausbildung der Bundeswehr bei der 6./Panzergrenadierbataillon 294 Albkaserne in Stetten am kalten Markt erfolgreich abzuschließen.
Inhaltsverzeichnis
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Vier Frauen möchten beweisen, dass nicht nur Männer die Grundausbildung der deutschen Bundeswehr absolvieren können. Zuversichtlich stürzen sie sich in das harte Soldatentraining, müssen jedoch bald die extremen Bedingungen dort kennenlernen. Täglich wird es schwerer für die Außenseiter in Kaserne. Kameraden sind enttäuscht und wollen keine schwachen Soldaten in der Truppe, erste Verletzungen erschweren die Lage, die Ausbilder machen keine Ausnahmen und trauern der guten alten Zeit nach. Harte Realität fernab von einer problemlosen Zusammenarbeit.
Feldtagebuch erzählt von Hoffnung, Zuversicht und Visionen. Der Film versucht hinter die Fassade der Bundeswehr zu schauen. Feldtagebuch widerlegt dies in gewisser Hinsicht. Ängste und Selbstzweifel plagen die Hauptdarsteller und verändern ihre Sicht der Dinge.
Die extrem harte Ausbildung führte zu einer starken öffentlichen Diskussion [1]. Der Wehrbeauftragte der Bundesregierung als auch der Beauftragte für Erziehung und Ausbildung bei der Bundeswehr im BMVg schalteten sich ein. Der verantwortliche Ausbildende Hauptfeldwebel Armin Fortenbacher wurde in den Innendienst versetzt und im darauffolgenden Jahr vom Truppendienstgericht Karlsruhe zusammen mit dem Stabsunteroffizier Vincent Clarke verurteilt. Gründe und Strafmaß wurden nicht öffentlich bekannt. Es wird vermutet, dass folgende Verfehlungen, die in dem Film dargestellt werden, als Fehlverhalten getadelt wurden [2]:
Hauptfeldwebel Armin Fortenbacher gibt in einem Interview in der Dokumentation an, dass er mit seiner Einstellung auch der Wehrmacht beigetreten wäre. In einer anderen Szene wünscht sich ein Unteroffizier eine "Beretta" (Pistole), um eine ihm auffällige Soldatin erschießen zu können.