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Theologisches Vorseminar Ambrosianum



Das Theologische Vorseminar Ambrosianum in Ehingen (Donau), das Sprachenkonvikt des Bistums Rottenburg-Stuttgart, wurde 1983 als Vorseminar für geistliche Berufe gegründet und ist aus dem Collegium Ambrosianum in Stuttgart-Sommerrain hervorgegangen. Aufgrund der Umwandlung von einem staatlich anerkannten privaten Institut zur Erlangung der Hochschulreife in ein Theologisches Vorseminar ist es einer Berufsfachschule gleichgestellt.

Es ist eine von insgesamt drei Einrichtungen der Priesterausbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, auf das sowohl das Wilhelmsstift in Tübingen als auch das Priesterseminar in Rottenburg aufbauen.

Theologisches Vorseminar Ambrosianum
Bischofswappen des Bistums Rottenburg-Stuttgart
Schultyp Vorseminar
Anschrift Müllerstraße 8
89584 Ehingen
Koordinaten 48° 16? 51? N, 9° 43? 41? O7Koordinaten: 48° 16? 51? N, 9° 43? 41? O
Bundesland Baden-Württemberg
Land Deutschland
Schulträger Diözese Rottenburg-Stuttgart
Gründungsjahr Collegium Ambrosianum: 1614; Theologisches Vorseminar Ambrosianum: 1983
Lehrerzahl 4
Rektor Kaspar Baumgärtner
Internatsleiter Dipl. theol. Johannes Krickl
Website www.kollegstjosef.de

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Zielsetzungen
  • 2 Geschichte und Entwicklung
    • 2.1 Collegium Ambrosianum
    • 2.2 Theologisches Vorseminar Ambrosianum
  • 3 Schulische Voraussetzungen
  • 4 Studienfächer
    • 4.1 Abschlüsse
    • 4.2 Pflichtbereich
  • 5 mit dem Ambrosianum verbundene Einrichtungen
  • 6 Quellen
  • 7 Weblinks

[Bearbeiten] Zielsetzungen

Das Theologische Vorseminar Ambrosianum ist ein diözesanes altsprachliches Seminar, in dem Interessenten wohnen, um die für das Studium nötigen Sprachen zu erlernen. Primäre Ziele sind also das Erlernen der Sprachen und die Vorbereitung auf das Studium in propädeutischen Kursen. Es ist eingegliedert in das bischöfliche Kolleg St. Josef. Entsprechend der kirchlichen Entwicklung steht das Theologische Vorseminar heute auch jenen Bewerbern offen, die bei ihrer beruflichen Entscheidung noch auf der Suche sind oder schlichtes Interesse an der Altphilologie haben.

[Bearbeiten] Geschichte und Entwicklung

[Bearbeiten] Collegium Ambrosianum

Seit 1614 existiert das Collegium Ambrosianum und war bis 1983 das Spätberufenenseminar der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart-Sommerrain, ein staatlich anerkanntes privates Institut zur Erlangung der Hochschulreife.

In den späten 1970ern machte sich bereits eine erste Spätberufenenwelle bemerkbar und es wurden unterschiedliche Klassen für den reinen Erwerb der alten Sprachen - Hebräisch, Altgriechisch und Latein - und den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife eingerichtet, jedoch nahmen die Schülerzahlen stark zu, insbesondere im Bereich des Ersten Bildungsweges, und um weiterhin die drei Bildungswege, die Allgemeine Hochschulreife, das Sprachenjahr unmittelbar nach dem Abitur und den Zweiten Bildungsweg zu gewährleisten, wurden diese drei Bildungseinrichtungen im Jahre 1983 auf das Albertus-Magnus-Gymnasium in Stuttgart und das Theologische Vorseminar Ambrosianum in Ehingen (Donau) aufgeteilt. Das Spätberufenenseminar ging gänzlich in das bereits seit 1959 existente Kolleg St. Pirmin in Sasbach über.

[Bearbeiten] Theologisches Vorseminar Ambrosianum

Bischöfliches Kolleg St. Josef in Ehingen
Bischöfliches Kolleg St. Josef in Ehingen

1983 wurde das Collegium Ambrosianum von Stuttgart-Sommerrain nach Ehingen (Donau) in das bischöfliche Kolleg St. Josef verlegt und das ehemalige Ambrosianum in das Albertus-Magnus-Gymnasium umgewandelt; in Ehingen existiert bereits seit dem Jahr 1706 ein Konvikt. Hier wurde das Collegium Ambrosianum in Theologisches Vorseminar Ambrosianum umbenannt und dient Studenten ohne die nötigen altsprachlichen Kenntnisse dem Erwerb ebendieser. Die Studenten werden auf das Hebraicum, Graecum und Große Latinum in einem separaten Gebäude mit eigenen Klassenräumen und privaten Lehrkräften vorbereitet. Das Hebraicum und die universitäre Prüfung in Bibelgriechisch werden in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen durchgeführt, die staatlichen Prüfungen für das Graecum und das Große Latinum werden, ähnlich einer Abiturprüfung, durch das Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt. Das Collegium Ambrosianum wurde ursprünglich gegründet, um Priesteramtskandidaten ohne die an der Universität Tübingen nötigen Sprachzertifikate eine solide Ausbildung zu ermöglichen, aufgrund der guten Erfahrungen steht das Ambrosianum aber inzwischen jedem Interessenten mit Hochschulzugangs- oder Fachhochschulzugangsberechtigung offen. Im Wintersemester 2008/2009 sind voraussichtlich 18 Schüler aus ganz Deutschland eingeschrieben.

Ab Wintersemester 2009/2010 soll das Theologische Vorseminar nach Tübingen verlegt werden.[1]

[Bearbeiten] Schulische Voraussetzungen

[Bearbeiten] Studienfächer

[Bearbeiten] Abschlüsse

Am Ambrosianum werden Prüfungen für das Hebraicum, Graecum, Bibelgriechisch und Große Latinum abgelegt.

Das Hebraicum sowie das Bibelgriechisch sind ausgelagerte Prüfungen der Eberhard Karls Universität Tübingen, die in der Bundesrepublik anerkannt werden. Das Große Latinum und das Graecum wird zentral vom Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt und stellen staatliche Prüfungen dar, die von auswärtigen Prüfungen abgenommen werden.

Die weiteren Pfichtfächer dienen in erster Linie der Vorbereitung auf das Studium in Tübingen, sie sind daher vom Stoff her den Anforderungen am Katholisch-Theologischen Seminar Tübingen angepasst. Prüfungen werden in diesen Fächern allerdings nicht abgelegt.

[Bearbeiten] Pflichtbereich

[Bearbeiten] mit dem Ambrosianum verbundene Einrichtungen

[Bearbeiten] Quellen

  1. ? Ehinger Tagblatt

[Bearbeiten] Weblinks






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