| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||
| Kreis: | Pinneberg | ||
| Amt: | Moorrege | ||
| Höhe: | 8 m ü. NN | ||
| Fläche: | 10,76 km² | ||
| Einwohner: | 4033 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 375 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 25436 | ||
| Vorwahl: | 04122 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | PI | ||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 56 036
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| Adresse der Amtsverwaltung: | Amtsstraße 12 25436 Moorrege |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Karl-Heinz Weinberg (CDU) | ||
Die amtsangehörige Gemeinde Moorrege liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Die Ortsteile Heidrege, Oberglinde, Bauland und Klevendeich gehören zum heutigen Gemeindegebiet. Als gesonderte Wohnplätze sind nur noch Bauland und Klevendeich zu nennen, die in der Haseldorfer Marsch liegen. Die Ortsteile Heidrege und Oberglinde befinden sich hingegen auf der Geest und sind im Laufe des 20. Jahrhunderts zusehends miteinander verschmolzen.
Inhaltsverzeichnis
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Moorrege liegt an der Pinnau und grenzt an die Stadt Uetersen und die Gemeinden Appen, Heist, Haselau und Neuendeich. Die Bundesstraße 431 und der historische Ochsenweg führen durch die Gemeinde. Durch mehrere Buslinien ist Moorrege direkt mit den Städten Pinneberg, Uetersen, Wedel und Elmshorn sowie mit der Haseldorfer Marsch verbunden.
Moorrege wurde 1285 erstmals urkundlich erwähnt. Damals hieß der Ort ?Mor?, was sich vermutlich auf die moorige Umgebung bezieht. Der Name Moorrege bedeutet ?Reihe von Häusern am Moor?. Der frühbronzezeitliche Grabhügel De Danzenbarg an der Pinnau ist einer der frühesten Hinweise zur Besiedlung auf dem Gemeindegebiet.
Im Uetersener Kirchenbuch wird der Ort 1712 als ?Mohrrege? erwähnt.
Am 1. April 1948 wurde das Amt Uetersen-Land gegründet, das 1953 in Amt Moorrege umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die Amtsverwaltung nach Moorrege verlegt.
Die St.-Michaelis-Kirche in Moorrege wurde 1960 erbaut.
1803 wies Moorrege 578 Einwohner auf, deren Zahl bis 1910 auf etwa 1700 anstieg. Grund dafür war im Wesentlichen die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Alsen-Zementfabrik, die bis 1930 hier ansässig war. Diese übernahm auch die Glinder Tonkuhlen, aus denen schon im 13. Jahrhundert Tonerde gewonnen wurde. Daher bestand auch lange eine Ziegelei. Zwei Schiffswerften an der Pinnau, davon die Jacobs-Werft von 1898 bis 1960, waren lange in Moorrege ansässig. Auf der von Johann-Hinrich Jacobs gegründeten Werft im heutigen "Werftweg" lief 1909 mit 64 Tonnen Nutzlast einer der größten Ewer, die "Petrine", vom Stapel. Die Verbindung mit dem Wasser ist noch aufrechterhalten durch die hier beheimateten Küstenschifffahrtsbetriebe.
Blasonierung: ?Durch einen silbernen Wellenbalken von Schwarz und Grün schräglinks geteilt. Vorn fünf 2 : 2 : 1 gestellte goldene Kugeln, hinten ein gestürzter goldener Anker unter einem vierspeichigen goldenen Maschinenrad.?[1]
Die Einführung des Wappens für die Gemeinde Moorrege wurde am 28. Oktober 1993 durch das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein genehmigt. Die schwarze Farbe zeigt den Bezug zur ursprünglichen Bezeichnung ?Häuserreihe am Moor?. Die fünf Kugeln symbolisieren die Ortsteile Bauland, Heidrege, Klevendeich, Moorrege und Oberglinde. Der Fluss Pinnau - am Ortsrand von Moorrege gelegen - wird durch den Wellenbalken dargestellt. Die grüne Farbe symbolisiert die Landwirtschaft, der Anker den jahrhundertelangen Schifffahrtsverkehr und das Maschinenrad die Industrie als Erwerbszweig.
Ein besonderer Blickfang mit dem großen Park ist auch heute noch das um 1870 von Detlef Lienau erbaute Schloss Düneck. Ebenso befindet sich im Ortsteil Klevendeich die älteste funktionstüchtige Drehbrücke Deutschlands, die Drehbrücke Klevendeich von 1887, die den Fluss Pinnau überquert.
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Schloss Düneck (Straßenansicht) |
Vorderansicht des Schlosses |
Drehbrücke in Klevendeich |
1957 wurde eine neue Volksschule errichtet, die seit 1974 als Grundschule genutzt wird. Gleichzeitig entstand das Schulzentrum mit Haupt- und Realschule am Himmelsbarg.
Die Betriebsstätten der Nordmark-Pharma und der Stora Enso in Uetersen sind wichtige Arbeitgeber der Gemeinde. Ebenfalls befinden sich im Industriegebiet mehrere große Autohäuser bekannter Automarken und eine überregional tätige Werkzeugschleiferei.
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