| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Emmendingen | |
| Höhe: | 293 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,77 km² | |
| Einwohner: | 4445 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 179 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79261 | |
| Vorwahlen: | 07685, 07681 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EM | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 16 014 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dorfstraße 33 79261 Gutach im Breisgau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Urban Singler | |
| Lage der Gemeinde im Landkreis Emmendingen | ||
Gutach im Breisgau ist eine Gemeinde im Elztal im Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg. Sie liegt am Übergang des Breisgau zum Schwarzwald, etwa 20 km nordöstlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis
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Gutach liegt am Zusammenfluss von Wilder Gutach und Siegelbach in die Elz, einem rechten Nebenfluss des Rheins. Die Gemeinde erstreckt sich in Richtung Kandel, zum Hörnleberg und mit zahlreichen Weilern durch das Siegelauertal bis Oberspitzenbach zwischen 280 und 900 Meter Höhe.
Die unmittelbar angrenzenden Gemeinden sind talabwärts Waldkirch mit seinem Ortsteil Siensbach und Kollnau im Südwesten und 5 km talaufwärts in Richtung Elzach die Gemeinde Winden im Elztal nordöstlich von Gutach. Im Südosten grenzt die Gemeinde Simonswald an und im Norden folgt Freiamt.
Die Gemeinde Gutach im Breisgau ist in die Ortsteile Bleibach, Gutach und Siegelau gegliedert. Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens.[2] Zum Ortsteil Bleibach gehören das Dorf Bleibach, die Weiler Kregelbach und Stollen (z. T. auch zum Ortsteil Gutach) und die Wohnplätze Berghaus und Bergwerk. Zum Ortsteil Gutach gehören das Dorf Gutach im Breisgau, die Weiler Ottensteg und Stollen (z. T. auch zum Ortsteil Bleibach) und das Gehöft Riedern. Zum Ortsteil Siegelau gehören das Dorf Siegelau, die Weiler Mußbach und Oberspitzenbach, die Zinken Dobel, Gescheid, Obertal und Untertal, die Höfe Eckleberg und Zinken und der Wohnplatz Schwarzenberg. Im Ortsteil Gutach liegt die abgegangene Ortschaft Glashof, auf die ein Flurname hindeutet.[3]
Der Ortsteil Bleibach wurde erstmals im Jahr 1178 in einer Bulle Papst Alexanders II. als Besitztum des Klosters St. Margareta zu Waldkirch als Plybach erwähnt. Von einer Kirche in Bleibach war erstmals 1350 als Filiale der Pfarrei St. Peter in Waldkirch die Rede.
Siegelau wurde erstmals 1251 als Sigilnowe urkundlich erwähnt. Im Jahr 1360 wurde dann von einer Kirche im Ort berichtet.
Die erstmalige urkundliche Erwähnung Gutachs findet sich im Jahr 1309 in einem topographischen Wörterbuch als Guota. 1315 kam Gutach zusammen mit Bleibach und Siegelau in den Besitz der Schwarzenberger auf Kastelberg. Von einer Kapelle in Gutach wurde erst 1699 berichtet.
Im 16. Jahrhundert wurden die Gemeinden Gutach, Bleibach und Siegelau vorderösterreichisch. Sie gehörten zur Landgrafschaft Breisgau bis sie 1805 dem Großherzogtum Baden zugeschlagen wurden.
Bis zur Gemeinderatswahl 1999 galt die Unechte Teilortswahl, die Ortsteile bildeten zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 38,8 % | +2,7 | 6 Sitze | ±0 |
| FWG | 37,3 % | ?2,5 | 5 Sitze | ?1 |
| Grüne Liste | 23,9 % | +8,0 | 3 Sitze | +1 |
| Andere | 0,0 % | ?8,2 | 0 Sitze | ?1 |
Neben mittelständischen Industrieunternehmen und dem Tourismus mit einer traditionell gepflegten Gastronomie ist die Landwirtschaft bedeutendenster Wirtschaftsfaktor. Insbesondere der Ortsteil Siegelau mit seinen Weilern Oberspitzenbach, Schwarzenberg, Eckleberg, Gscheid, Obertal, Untertal, Dobel und Mußbach ist bäuerlich dörflich geprägt.
Die Gemeinde ist über die Bundesstraße B 294 (Bretten?Gundelfingen) an das Oberzentrum Freiburg im Breisgau (21 km bis zur Stadtmitte) angebunden. Die Bundesautobahn A 5 (Basel?Karlsruhe) ist ortsdurchfahrtsfrei in 20 km zu erreichen.
Als öffentliche Verkehrsmittel stehen die Elztalbahn (Elzach?Freiburg im Breisgau), auf der die Breisgau-S-Bahn verkehrt, und das Liniennetz der regionalen Buslinien der Südbadenbus GmbH zur Verfügung.
Gutach liegt im Naturpark Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands. Die Ortsteile Siegelau, Oberspitzenbach sowie das als staatlicher Erholungsort anerkannte Bleibach sind beliebte Wanderziele bei Touren durch den Naturpark.
Gutach ist Mitglied im Tourismusverband ?ZweiTälerLand?, der sich um die touristische Vermarktung der Gemeinden des Elztales und des Simonswälder Tales bemüht. Dafür wurde am 1. Januar 2000 die Elztal & Simonswäldertal Tourismus GmbH & Co.KG gegründet. Gesellschafter sind neben Gutach fünf weitere Gemeinden, die entsprechend ihrer Einwohner- und Übernachtungszahlen die Gesellschaft finanzieren.
Der drei Kilometer lange Walderlebnispfad am Hörnleberg im Ortsteil Bleibach ist eine Mischung aus Lehrpfad und ?Ökoralley?, der auf spielerische Weise über alle Sinne Wissen über das Ökosystem Wald vermitteln soll.
Der Golfclub Gütermann Gutach e. V. und ein Freibad mit Beachvolleyballfeld ergänzen das Freizeitprogramm.
In Gutach besteht eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, außerdem gibt es im Ortsteil Bleibach ebenfalls eine Grundschule. Für Kinder mit Lernschwierigkeiten ist die Elztal-Schule in Bleibach als Förderschule zuständig.
Die Kirche St. Georg in Bleibach ist für kunsthistorisch Interessierte sehenswert. Der eigenwillige Bau vereinigt fünf Stil- und Bauepochen vom späten Mittelalter bis in die Moderne. Im Inneren der Kirche befindet sich ein im süddeutschen Raum einmaliges Beinhaus mit einer dem Basler Totentanz nachempfundenen Malerei aus dem Jahr 1720.
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