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Zeche Robert Müser



Schachtgerüst Schacht Arnold in seiner gewandelten Umgebung
Auslauf des Grubenwassers in die Werner Teiche

Die Zeche Robert Müser war ein Steinkohlen-Bergwerk in Bochum-Werne.

Die Zeche entstand in den 1920er Jahren als Verbundbergwerk aus mehreren älteren, bis dahin selbständig betriebenen Zechen der Harpener Bergbau AG:

Ihren Namen erhielt die Zeche am 1. Juli 1929 durch Umbenennung der Zeche Heinrich-Gustav (einschließlich Vollmond und Amalia) nach dem langjähriger Vorstands- bzw. Aufsichtsratsvorsitzender Robert Müser. Gleichzeitig wurden zu diesem Zeitpunkt die Anlagen Caroline und Prinz von Preußen übernommen.

Südwestlich des Schachtes Arnold als Zentralem Förderschacht entstand eine Übertageanlage mit Zechenbahnhof, Kohlenwäsche, Ammoniakgewinnung und Gasometer.

1955 erfolgte die Übernahme der Zeche Neu-Iserlohn und der Zeche Siebenplaneten.

Die Stilllegung der Zeche erfolgte zum 31. März 1968. Sämtliche Schächte (bis auf den Schacht Arnold un den Wetterschacht Gustav) wurden in der Folgezeit verfüllt.

[Bearbeiten] Zeche Robert Müser heute

Der Schacht Arnold wird von der Deutsche Steinkohle AG für die Wasserhaltung genutzt. Hier wird Grubenwasser gehoben, damit die Grubenbaue der weit entfernten Zechen, in denen heute noch Kohle gefördert wird, nicht unkontrolliert volllaufen.

Der Auslauf des abgepumpten Wassers erfolgt wenige hundert Meter nördlich des Schachtes in die Harpener Teiche des Oelbachs. Aus den im Grubenwasser gelösten Mineralien bilden sich die im Bild sichtbaren grauweißen Ablagerungen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 51° 29' 12" N, 7° 17' 59" O






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