| Atago-Klasse | |
|---|---|
JDS Ashigara im Bau |
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| Geschichte | |
| Typ | Lenkwaffenzerstörer |
| Einheiten | 1 (1 im Bau) |
| Dienstzeit | seit 2007 |
| Technische Daten | |
| Verdrängung |
7.700 ts |
| Länge |
170 m |
| Breite |
21 m |
| Tiefgang |
6,2 m |
| Besatzung |
300 |
| Antrieb |
4 Ishikawajima Harima/General Electric LM2500-30 Gasturbinen |
| Geschwindigkeit |
30 Knoten |
| Bewaffnung |
? 8 x SSM-1B SSM |
Die Atago-Klasse (jap. ???????, Atago Gatasensuikan) ist eine Klasse von Lenkwaffenzerstörern der Marine der Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF) und eine verbesserte Version der Kong?-Klasse. Sie ist die japanische Variante der Arleigh-Burke-Klasse (Flight IIa) der United States Navy. Im Vergleich zur Kong?-Klasse bzw. der Arleigh-Burke-Klasse (Flight I), die nur einen Hubschrauberlandeplatz, aber kein Unterstützungszubehör haben, hat diese Klasse bessere Einrichtungen für Hubschrauber.
Im Jahr 2000 hat das Marinestabsbüro zwei weitere Aegis-Zerstörer in ihr Fünfjahresbudget eingeplant. Dies wurde zusammen mit der Option über vier weitere Zerstörer der Kong?-Klasse beschlossen.
Als Feuerleitsystem für die Atago-Klasse ist ein Aegis-Feuerleitsystem vorgeschlagen, welches aus japanischen und amerikanischen Komponenten besteht. Die Bewaffnung der Atago-Klasse-Zerstörer ähnelt der Bewaffnung der Kong?-Klasse-Zerstörer. Aufgrund der pazifistischen japanischen Verfassung verfügt die Atago-Klasse nicht über Tomahawk Cruise Missiles.
| Hüllennr. | Name | Kiellegung | Stapellauf | Indienststellung | Heimathafen |
|---|---|---|---|---|---|
| DDG-177 | Atago | 5. April 2004 | 24. August 2005 | 15. März 2007 | Maizuru |
| DDG-178 | Ashigara | 6. April 2005 | 30. August 2006 | 13. März 2008 | Sasebo |
Am 19. Februar 2008 kollidierte die DDG-177 Atago vor der Küste der Präfektur Chiba mit einem Fischerboot. Die Atago rammte das Fischerboot mittschiffs und teilte es in zwei Hälften, die kieloben an der Wasseroberfläche trieben und in einen Hafen geschleppt wurden. Die Besatzung des Bootes, der 58 Jahre alte Kichisei Haruo und sein 23 Jahre alter Sohn Tetsuhiro, werden noch vermisst. Die Ursache des Unglückes ist noch unklar, die Kollision ließ in Japan allerdings Fragen nach der Einsatzfähigkeit des Aegis-Systems laut werden.