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Arsen(V)-fluorid



Strukturformel
Allgemeines
Name Arsen(V)-fluorid
Andere Namen

Arsenpentafluorid, Pentafluoroarsorane

Summenformel AsF5
CAS-Nummer 7784-36-3
Kurzbeschreibung farbloses Gas
Eigenschaften
Molare Masse 169,91 g·mol?1
Aggregatzustand gasförmig
Dichte

2,138 g·cm?3 (flüssig am Siedepunkt)[1]

Schmelzpunkt

?79,8 °C[1]

Siedepunkt

?52,8 °C[1]

Löslichkeit

Alkohol, Ether, Benzol[2]

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I [3]
Giftig Umweltgefährlich
Giftig Umwelt-
gefährlich
(T) (N)
R- und S-Sätze R: 23/25-50/53
S: (1/2)-20/21-28-45-60-61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Arsenpentafluorid, AsF5, ist eine chemische Verbindung bestehend aus den Elementen Arsen und Fluor, in der Arsen die Oxidationsstufe +V besitzt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Darstellung
  • 2 Eigenschaften
  • 3 Reaktionen
  • 4 Quellen
  • 5 Literatur

[Bearbeiten] Darstellung

Arsenpentafluorid kann durch Reaktion direkt aus den Elementen dargestellt werden.[2]

\mathrm{2 \ As + 5 \ F_2 \longrightarrow 2 \ AsF_5}

Weitere Methoden sind die Fluorierung von Arsen(III)-fluorid oder Arsenoxiden mit elementarem Fluor.

\mathrm{AsF_3 + \ F_2 \longrightarrow \ AsF_5}

Es kann auch ohne den Einsatz von elementarem Fluor aus Arsentrifluorid und Antimonpentafluorid mit Brom als Katalysator erhalten werden.

[Bearbeiten] Eigenschaften

Arsenpentafluorid ist bei Raumtemperatur ein farbloses Gas. Es besitzt eine trigonal-bipyramidale Geometrie. Es ist ebenso wie Antimon(V)-fluorid eine starke Lewis-Säure, ein Fluorierungs- und Oxidationsmittel.

[Bearbeiten] Reaktionen

Durch Wasser wird Arsenpentafluorid hydrolysiert. Es geht durch Reaktion mit Fluorid-Donatoren in das oktaedrisch gebaute Hexafluoroarsenat(V) über, z.B.:

\mathrm{AsF_5 + SF_4 \longrightarrow SF_3^+ [AsF_6]^-}.

[Bearbeiten] Quellen

  1. ? a b c Eintrag zu Arsen(V)-fluorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 24.12.2007 (JavaScript erforderlich)
  2. ? a b G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 198-9.
  3. ? Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff ?Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten?

[Bearbeiten] Literatur






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