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Bistum Pore?-Pula



Basisdaten
Staat Kroatien
Kirchenprovinz Rijeka
Metropolitanbistum Erzbistum Rijeka
Diözesanbischof Ivan Milovan
Emeritierter Diözesanbischof Anton Bogeti?
Fläche 2.839 km²
Pfarreien 134 (2005)
Einwohner 208.717 (2004)
Katholiken 168.699 (2004)
Anteil 80,8 %
Diözesanpriester 91 (2004)
Ordenspriester 17 (2004)
Katholiken je Priester 1.562
Ordensbrüder 49 (2004)
Ordensschwestern 34 (2005)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Kroatisch
Kathedrale Mariä Himmelfahrt
Webpräsenz biskupija-porecko-pulska.hr
Campanile der Kathedrale Mariä Himmelfahrt in Pula

Das Bistum Pore?-Pula (kroat. Pore?ko-Pulska biskupija, lat. Dioecesis Parentinus et Polensis) ist ein römisch-katholisches Bistum in Kroatien. Es ist seit dem Jahr 2000 dem Erzbistum Rijeka unterstellt. Das Territorium der Diözese Pore?-Pula umfasst ganz Istrien, abgesehen von dem kleinen slowenischen Anteil bei Koper. Die Diözese entstand 1828 durch die Zusammenlegung der Bistümer Pore? und Pula. Hauptkirche des Bistums ist die Euphrasius-Basilika von Pore?.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Siehe auch
  • 3 Literatur
  • 4 Weblinks

[Bearbeiten] Geschichte

Erster namentlich bekannter Bischof von Pore? war der hl. Maurus, der Ende des 3. Jahrhunderts das Martyrium erlitten hat. Es wird vermutet, dass auch Pula bereits im 4. Jahrhundert Bischofssitz war.

Bis zu ihrer Zusammenlegung waren Pore? und Pula unterschiedlichen Metropolien unterstellt: Aquileia, Udine, Görz und Venedig. In das heutige Bistum wurden die einst selbständigen Bistümer von Pi?an und Novigrad eingegliedert. Bei der Neuordnung der Diözesen im Kaisertum Österreich kamen 1828 der nördliche und der mittlere Teil Istriens zum Bistum Triest und Capodistria.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1947 eine unabhängige Apostolische Administratur in Pazin gegründet. Diese verwaltete jene Gebiete der Diözese Triest, die nunmehr jugoslawisch geworden waren. 1977 entschied der Heilige Stuhl unter Papst Paul VI., dass diese Gebiete in das Bistum Pore?-Pula einzugliedern seien.

In Teilen der Diözese wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein der Altslawische Ritus gepflegt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks







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