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Changchun zhenren xiyou ji



Das Changchun zhenren xiyou ji (chin. ??????? / ???????, Chángch?n zh?nrén x?yóu jì ?Aufzeichnungen über die Reise des daoistischen Alchemisten Changchun in den Westen?), das auch kurz als Xiyouji (chin. ??? / ???, X?yóu Jì ?Aufzeichnungen über die Reise in den Westen?) bezeichnet wird, ist ein chinesischer Reisebericht, der von dem Daoisten Li Zhichang (chin. ???, Li Zhichang) (1193-1278) aus der daoistischen Quanzhen-Schule (chin. ???, Quan Zhen Pai) verfasst wurde.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Inhalt
  • 2 Übersetzungen
  • 3 Drucke und Ausgaben
  • 4 Chinesische Literatur
  • 5 Literatur
  • 6 Siehe auch
  • 7 Weblinks

[Bearbeiten] Inhalt

Der Bericht schildert hauptsächlich die Reise seines Lehrers Qiu Chuji (chin. ??? / ???; 1148-1227, der auch Changchun (??/??) genannt wird) und seiner Schüler verzeichnet, ihre Beobachtungen auf dem Weg durch Zentralasien zu dem mongolischen Herrscher Dschingis Khan, daneben erfährt man auch einiges über das Leben des Qiu Chuji. Es ist ein bedeutendes Werk für die Erforschung der Geschichte des frühen 13. Jahrhunderts: der Geschichte Zentralasiens, der mongolischen Geschichte, der Geschichte des chinesischen Daoismus und der Verbindungen mit dem Westen.

Das Buch besteht aus zwei Bänden (juan), das Vorwort stammt von Sun Xi (chin. ?? / ??), dem zweiten Band als Appendices angehängt sind noch ein Edikt des Dschingis Khan und andere Dokumente. Im ersten Band ist aufgezeichnet, dass Qiu Chuji Einladungen der Jin (?) (-Tataren im nördlichen China) und der Südlichen Song-Dynastie (Nan Song ??, südlich des Yangzi) abgelehnt hatte, er glaubte, dass nur die mongolische Seite den himmlischen Auftrag besitze, deshalb führte er 18 seiner Schüler im Jahr 1220 von Shandong aus los. (Eine zu ihm gesandte mongolische Abordnung erleichterte ihm die Reise.)

Die Reise führte durch das heutige Peking (??), Xuanhua (??; Xuande), Dalai Nur(See) (????/????), Hulun Bufir (????/????), Ulan-Bator (????/????), Hang'ai Shan (??? Háng'ài Sh?n), die Khobdo-Region (??? K?bùdu?), den Altai (????/????), die Dsungarei (?????/?????), Luntai (??/??), Tianshan (??), Samarkand (????/????), den Eisentorpass (Tiemen'guan ???/???) und andere Orte.

1222 kamen sie im Hindukusch (??????/??????) im heutigen Afghanistan (???) an und hatten eine Audienz bei Dschingis Khan. Der zweite Band berichtete über Qiu Chuji, wie er dreimal dem Dschingis Khan über den Daoismus predigte (zum speziellen Inhalt, siehe Yelü Chucai (????) (1189-1243): Xuanfeng qinghui lu (?????), dann folgte er ihm zurück in die Mongolei. Währenddessen versuchte Qiu Chuji mehrmals Dschingis Khan zu überreden, vom Töten abzusehen. 1223 hat Qiu Chuji sein Amt aufgegeben, 1224 erreichten sie Yanjing (??; das heutige Peking), dort war er Leiter des Tempels Tianchang guan (???) bzw. "Weiße-Wolken-Tempels" (Baiyun guan ???).

Dieses Buch war für lange Zeit in alten daoistischen Büchersammlungen verborgen, bis es Qian Daxin (Qián Dàx?n ???) in der Qianlong-Ära der Qing-Zeit im Tempel Xiuanmiao guan (??? Xuánmiàogu?n ) in Suzhou (??) entdeckte?ab da erst wurde ihm größere Aufmerksamkeit zuteil. Heute ist es gleichermaßen bekannt wie die berühmten chinesischen Reisewerke Foguo ji (??? Fóguó jì) von Faxian (??) und das Da Tang xiyu ji (????? Dà Táng x?yù jì) von Xuan Zang (?? Xuán Zàng).

[Bearbeiten] Übersetzungen

Ältere Übersetzungen des Werkes sind überholt durch die von Arthur Waley in der Sammlung The Broadway Travellers.

[Bearbeiten] Drucke und Ausgaben

Das Werk ist im Daoistischen Kanon enthalten, auch im Lianyunyi congshu (?????) von Zhang Mu. Die geographischen Untersuchungen von Ding Qian (??) und der Kommentar von Wang Guowei (???) sind wichtige wissenschaftliche Beiträge chinesischer Historiker zur Erschließung des Werkes.

[Bearbeiten] Chinesische Literatur

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks






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