Aliturgisch (gr., un-, widerliturgisch) nennt man eine Einstellung, die liturgisch-rituelle Vollzüge prinzipiell ablehnt. Innerhalb von liturgischen Feiern bezeichnet das Wort Verhaltens- und Ausdrucksweisen, die dem objektiven und gemeinschaftlichen Charakter der Liturgie widersprechen.
In der Liturgiewissenschaft bezeichnet man als aliturgisch (nicht-liturgisch) einen Tag (dies aliturgicus), an dem zwar Gottesdienst - das (Stundengebet, (insbesondere die Karmetten), und die Feier vom Leiden und Sterben des Herrn - gefeiert wird, aber keine Feier der Heiligen Messe. In der Römischen Liturgie sind Karfreitag und Karsamstag in diesem Sinne aliturgische Tage.