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Myelitis



Als Myelitis (von griech. myelon: Mark) wird eine Entzündung des Rückenmarks oder des Knochenmarks (siehe Osteomyelitis) bezeichnet.

Das Rückenmark kann dabei

Je nach Ausdehnung kann es in beiden Fällen zu einer sensiblen oder motorischen Querschnittlähmung kommen.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Formen
    • 1.1 Parainfektiöse Myelitis
    • 1.2 Metastatische Myelitis
    • 1.3 Meningomyelitis
  • 2 Siehe auch

[Bearbeiten] Formen

[Bearbeiten] Parainfektiöse Myelitis

Eine parainfektiöse Myelitis kann nach Infektionskrankheiten wie Masern, Röteln, Typhus oder Malaria auftreten, z. B. durch eine Reaktion des Immunsystems. Vergleichbare Myelitiden können daher potentiell auch nach Impfungen auftreten, z. B. Myelitis transversa acuta (ICD-10, G37.3).

[Bearbeiten] Metastatische Myelitis

Dabei handelt es sich um eine Myelitis, bei der die entsprechenden Erreger auf dem Blutweg, z. B. im Rahmen einer Sepsis oder einer Endokarditis, eingeschwemmt werden.

[Bearbeiten] Meningomyelitis

Eine Meningomyelitis kommt durch direktes Übergreifen einer Entzündung der Rückenmarkshäute auf das Rückenmark zustande.


[Bearbeiten] Siehe auch






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