Crest of the Stars (jap. ????? Seikai no Monsh?) ist eine Anime-Reihe, die zum Genre der Space Opera zählt. Sie basiert auf einer japanischen Sciencefiction-Romantrilogie gleichen Titels von Hiroyuki Morioka, deren erster Teil 1996 veröffentlicht wurde. Neben den Romanen und Animes existiert auch eine Manga-Reihe von Aya Yoshinaga und Toshihiro Ono, die ebenfalls auf der Roman-Trilogie basiert.
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Crest of the Stars sowie Banner of the Stars (? und ?) handeln von Jinto Lynn, einem jungen Prinzen. Als Jinto noch ein kleiner Junge war, fand eine Invasion seiner Heimatwelt Martine durch die Abh statt, eine von den Menschen abstammende Rasse, die fast ausschließlich im Weltraum lebt. Jintos Vater Rock Lynn, zur Zeit der Invasion Präsident von Martine, kapitulierte im Austausch gegen Adelstitel und die weitere Herrschaft über Martine. Der junge Jinto wurde in eine Schule geschickt, wo er die Werte der Abh lernen sollte. Nach Abschluss dieser Schule soll er seine Ausbildung an einer Militärschule fortsetzen. Auf dem Weg dorthin wird er zunächst von der jungen Abh Lafiel mit einem Shuttle zum Raumschiff Gauthloth gebracht. Auf dem Weg dorthin werden Jinto und Lafiel Freunde. An Bord angekommen erfährt Jinto von der Kommandantin der Gauthloth, dass Lafiel eine Prinzessin ist und zur Herrscherfamilie der Abh gehört, was die Beziehung zwischen Jinto und Lafiel erheblich kompliziert. Die Reise mit der Gauthloth währt noch nicht lange, da finden sich die beiden Hauptpersonen der Geschichte bereits mitten in den Anfängen eines Krieges zwischen dem Kaiserreich der Abh und der Allianz der vier Nationen der Menschheit wieder.
Die Hauptcharaktere der Romane und Animes, sind Jinto und Lafiel. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Entwicklung der Beziehung der beiden. Die übrigen Charaktere fügen der Geschichte weitere Facetten hinzu und verdeutlichen die ziemlich schwierigen und ungewöhnlichen Bedingungen, unter denen sich diese Beziehung entwickelt.
Die Trilogie Crest of the Stars besteht aus folgenden Büchern:
Die Manga-Reihe besteht bisher aus drei Bände, die zwischen 2000 und 2002 bei Tokyopop erschienen sind.
Die Anime-Fernsehserie besteht aus 13 Folgen und wurde im japanischen Fernsehen auf dem Sender WOWOW ausgestrahlt. Die Serie besitzt 2 Sequels, zum Seikai no Senki (Banner of the Stars, 13 Episoden) und Seikai no Senki ? (Banner of the Stars ?, 10 Episoden). Die Hauptserie sowie der ersten Sequel wurden jeweils zu einem Film zusammengeschnittenen. Die Filme tragen die Titel Crest of the Stars Special Edition und Banner of the Stars Special Edition. Neben den Fernsehserien gibt noch 2 OVA-Produktionen, Seikai no Dansh? (Crest of the Stars Lost Chapter) und Seikai no Senki ? (Banner of the Stars), die 2005 in Japan erschienen sind. Crest of the Stars wurde von Bandai 1999 in Japan und 2001 in den USA veröffentlicht.
Ein auffälliges Charakeristikum der Animes und Romane ist die Tatsache, dass Morioka eine eigene Sprache (Baronh) sowie ein dazugehöriges Alphabet (Ath) entwickelt hat. Baronh ist die Sprache der Abh, die gesprochen, gelesen und geschrieben werden kann und auf altertümlichem Japanisch basiert, wie es bis zum Anfang des neunten Jahrhunderts verwendet wurde. Der meiste Text der Animes ist auf Baronh, teilweise sind auch Texte in anderen Kunstsprachen anzutreffen.
Der Einsatz von konstruierten Sprachen als Stilmittel für Erzählungen ist zwar relativ selten aber keinesfalls ungewöhnlich. Die bekannteste konstruierte Sprache ist sicherlich das Neusprech aus Orwells Roman 1984.
Im Bereich der Fantasy sind eine Fülle derartiger Sprachen anzutreffen. Am ausgereiftesten sind hierbei sicherlich die Sprachen und Schriften in Tolkiens Welt, die der englische Philologe und Schriftsteller J. R. R. Tolkien in Der Herr der Ringe verwendet hat.
Auch im Bereich der Sciencefiction sind konstruierte Sprachen unterschiedlichster Art anzutreffen, von denen jedoch nur die von Marc Okrand entwickelte klingonische Sprache aus dem Star-Trek-Universum einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt hat.