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Samariterkirche (Berlin)



Samariterkirche (Berlin)

Die Samariterkirche in Berlin-Friedrichshain wurde in der Zeit vom 7. Mai 1892 bis 20. Oktober 1894 vom Evangelischen Kirchenbauverein nach einem Entwurf des Architekten Gotthilf Ludwig Möckel gebaut. Sie steht in der 1895 nach ihr benannten Samariterstraße an der Kreuzung zur Bänschstraße und ist heute neben der am 20. Juni 1910 geweihten Galiläakirche in der Rigaer Straße eine der zwei Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Galiläa-Samariter. 1988 wurde das Gotteshaus zuletzt umfangreich restauriert.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Samariterkirche ist eine von etwa 70 Kirchen, die der Evangelische Kirchenbauverein zwischen 1890 und 1918 in erster Linie in Deutschland baute. Diese vom Kaiser Wilhelm II. ausgehende Initiative entstand wegen einer damals zunehmenden Politisierung in der deutschen Bevölkerung, die sich von Seiten der Monarchie als ein religiös-sittlicher Notstand darstellte, den es zu bekämpfen galt. Neben den politischen Motiven waren aber auch die demografischen Entwicklungen, insbesondere das starke Wachstum der Berliner Bevölkerung, ein wesentlicher Grund für den Bau.

In der Zeit des Nationalsozialismus war das Gotteshaus ein Zentrum des Pfarrernotbundes, aus dem sich im Mai 1934 die Bekennende Kirche formierte.

In der späten DDR war das Gotteshaus unter Rainer Eppelmann und Günter Holly Holwas ein Zentrum der aufstrebenden Friedensbewegung und DDR-Oppositionsbewegung. Insbesondere durch die damals (1979?1986) politisch hochbrisanten Blues-Messen erlangte es eine landesweite und nicht unumstrittene Bekanntheit.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Samariterkirche (Berlin) ? Bilder, Videos und Audiodateien

7Koordinaten: 52° 31? 4,79? N, 13° 27? 59,33? O






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