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Hans Carl Alfred de Boer (* 13. April 1925 in Hamburg) ist ein deutscher Friedensaktivist und Weltreisender sowie Lehrer und Pfarrer a. D.
Hans de Boer ist der jüngste Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie und wurde im Gegensatz zu seinen zwei Geschwistern nicht in einem Internat erzogen, sondern verbrachte seine gesamte Kindheit in Hamburg. Aufgrund der Mitgliedschaft seines Vaters im 1933 aufgelösten Stahlhelm war er Mitglied im sogenannten Jung-Stahlhelm. Als dieser in der Hitlerjugend aufging, wurde er Hordenführer beim Deutschen Jungvolk. Sein Vater war dem Nationalsozialismus gegenüber jedoch eher kritisch eingestellt. Regelmäßig wurde im Elternhaus verbotenerweise BBC London gehört. Er ?drückte sich? nach eigenen Angaben vor der Hitlerjugend und war in der Swingjugend aktiv, deren Proteste er später als ?lächerlich? bezeichnete. Mit 18 erlebte de Boer die Judenvernichtung im Generalgouvernement als er sich im ?Wirtschafts-Osteinsatz? befand. Dort erlebte er Brutalität von SS und Wehrmacht gegenüber der Zivilbevölkerung. Er fälschte Taufscheine für Juden, da er gehört hatte, dass getaufte Juden erst später vergast würden; diese Information stammt aus Hitlers Werk Mein Kampf. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wurde er Soldat im besetzten Frankreich.
Hans de Boer lebt seit vielen Jahren in Duisburg-Ruhrort.
| Personendaten | |
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| NAME | Boer, Hans A. de |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Friedensaktivist, Weltreisender, Lehrer und Pfarrer |
| GEBURTSDATUM | 13. April 1925 |
| GEBURTSORT | Hamburg |