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Vohwinkel



Wappen von Vohwinkel (3)
Wappen von Wuppertal

Vohwinkel (3)
Stadtbezirk von Wuppertal

Lage des Bezirks Vohwinkel in Wuppertal
Koordinaten 51° 13? 52? N, 7° 4? 13? OKoordinaten: 51° 13? 52? N, 7° 4? 13? O
Höhe 130?270 m ü. NHN
Fläche 20,4 km²
Einwohner 31.578 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte 1546 Einwohner/km²
Ausländeranteil 11,2 %
Vorwahlen 0202, 02058
Politik
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
CDU SPD Grüne FDP PDS WfW
6 5 2 1 0 Das ehemalige Mitglied der WfW-Fraktion ist im Oktober 2006 ohne Nachrücker vom Amt zurückgetreten.
Verkehrsanbindung
Autobahn
Bundesstraße
Bundesbahn RB 48 RE 4
S-Bahn S 8 S 9 S 11
Nahverkehrsmittel Schwebebahn
Quelle: Wuppertaler Statistik - Raumbezogene Daten

Der Stadtbezirk Vohwinkel ist nach Elberfeld und Barmen der drittgrößte Stadtteil Wuppertals in Nordrhein-Westfalen und war bis 1929 eine selbständige Stadt. Vorher gehörte Vohwinkel zum Kreis Mettmann und war von 1877 bis 1929 sogar Verwaltungssitz des Landkreises.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geographie
    • 1.1 Gliederung in Quartiere
    • 1.2 Gewässer
  • 2 Geschichte
    • 2.1 Einwohnerentwicklung
    • 2.2 Wappen
  • 3 Kultur und Sehenswürdigkeiten
    • 3.1 Bauwerke
      • 3.1.1 Kirchen
    • 3.2 Sport
    • 3.3 Regelmäßige Veranstaltungen
  • 4 Wirtschaft und Infrastruktur
    • 4.1 Verkehr
    • 4.2 Ansässige Unternehmen
      • 4.2.1 Ehemals ansässige Unternehmen
    • 4.3 Öffentliche Einrichtungen
    • 4.4 Bildung
  • 5 Persönlichkeiten
  • 6 Literatur
  • 7 Einzelnachweise
  • 8 Weblinks

[Bearbeiten] Geographie

Vohwinkel gehört zum sogenannten niederbergischen Land und ist somit Bestandteil des rheinischen Schiefergebirges, das im mittleren und jüngeren Paläozoikum entstand. Im wesentlichen gehören die geologischen Bänder des Raumes von Süden nach Norden einer immer jüngeren Periode der Erdgeschichte an. Schiefer des Mitteldevon bilden im Süden eine bis zwei Kilometer breite Zone, an die sich im Norden eine fast drei Kilometer breite Kalkzone des Devon anschließt. Im Bereich der sogenannten Vohwinkeler Senke zwischen Krutscheid und der Wupper wird der Kalk von Quarzsanden, Kiesen und Tonen und geringfügig von Lehmen überlagert und tritt nur selten an die Oberfläche. Im Süden befindet sich zwischen Wibbelrath und der Wupper ein Höhenzug, der bei der Roßkamper Höhe mit 270 m den höchsten Punkt erreicht. Im Südosten neigt sich der Höhenzug nach dem Sonnenberg zur Wupper, die zwischen Hammerstein und dem Austritt aus dem Vohwinkeler Raum von 130 m auf 120 m, dem niedrigsten Punkt im Vohwinkeler Raum, abfällt.

[Bearbeiten] Gliederung in Quartiere

  • Stadtbezirk 3 Vohwinkel
    • 30 Vohwinkel-Mitte
    • 31 Osterholz
    • 32 Tesche
    • 33 Schöller-Dornap
    • 34 Lüntenbeck
    • 35 Industriestraße
    • 36 Westring
    • 37 Höhe
    • 38 Schrödersbusch
Einteilung in Quartiere

[Bearbeiten] Gewässer

Vohwinkel liegt zwischen den Flußsystemen von Düssel und Wupper, die alle fließenden Gewässer aufnehmen. Quellen gibt es ausschließlich in den Schiefergebieten. Die Wasserscheide verläuft von Kluse über Krutscheid und Tesche nach Katernberg.

[Bearbeiten] Geschichte

Verkaufsurkunde des Gutes Vowynkele vom 18. Februar 1356
Die Stadt Vohwinkel und ihre Eingliederung nach Wuppertal 1929 (rot umrandet)
Schloss Lüntenbeck

Vohwinkel bestand ursprünglich aus mehreren, vom Oberhof Lüntenbeck abhängigen Höfen, diese lagen auf Höhe des heutigen Lienhardplatzes. Fälschlicherweise wird die Nennung eines Hofes ?vouinkel? im Verzeichnis der Wachszinsigen des Stiftes Gerresheim aus dem Jahre 1312 für eine Erwähnung Vohwinkels gehalten, hier war aber höchstwahrscheinlich Vonkeln in Wuppertal-Cronenberg gemeint. 1356 wurde Vowynkele vom Ritter Heinrich von Schönrode an das Kloster Gräfrath (bei Solingen) verkauft, diese Urkunde gilt heute als erste urkundliche Erwähnung Vohwinkels.

Nach 1800 erfuhr das Gut durch den Straßenbau und vor allem durch die gute Eisenbahnanbindung eine funktionale Wandlung. Es wurde zunehmend zur Wirtschaft und Fuhrmannsherberge. Vohwinkel wuchs nach dem Bau der Bahnstrecke nach Düsseldorf (1841) und Bahnstrecke nach Essen (1847) zu einer größeren Siedlung heran. Zunächst war es ein Bestandteil der Gemeinde Sonnborn und wurde erst 1888 eigenständige Landgemeinde. Zuvor wurde 1887 die Korkenzieherbahn nach Solingen eröffnet. 1921 erhielt Vohwinkel schließlich das Stadtrecht.

Durch das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes vom 29. Juli 1929 wurde Vohwinkel zusammen mit den Städten Barmen, Cronenberg, Elberfeld und Ronsdorf zunächst zu Barmen-Elberfeld vereinigt. Noch im selben Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung der neu gegründeten Gemeinde, dem Preußischen Staatsministerium vorzuschlagen, die Stadt in Wuppertal umzubenennen. Dem Vorschlag wurde im Januar 1930 stattgegeben.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten] Wappen

Obwohl Stadtteile offiziell keine eigenen Wappen führen, zeigen die lokalpatriotischen Vohwinkeler gerne das am 16. Dezember 1926 durch das Preußische Staatsministerium genehmigte Vohwinkeler Wappen. 1929, nur drei Jahre später, wurde durch die Gründung der Stadt Wuppertal die offizielle Verwendung des Wappens hinfällig. Es zeigt als ?sprechendes Wappen? einen roten Fuchs in Silber (als Anspielung auf die Etymologie des Namens) über einem silbernen Winkel in Grün.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vohwinkeler Rathaus
Kaiserstraße mit Schwebebahn

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Kirchen

[Bearbeiten] Sport

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Vohwinkeler Flohmarkt

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Vohwinkeler Bahnhof und ehemaliges Postgebäude
Der Gaskessel an der Lüntenbeck im Quartier Industriestraße

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

[Bearbeiten] Ehemals ansässige Unternehmen

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten] Bildung

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? Signalwerk Wuppertal nimmt neue Wareneingangshalle in Betrieb / Investitionen von 3,5 Millionen Euro Zugriff 24. November 2007
  2. ? HAKO Beschlag Chronik Zugriff 24. November 2007
  3. ? Standort Wuppertal (PDF) Stand September 2000
  4. ? 100 Jahre Entwicklung im Transportwesen - 100 Jahre Fortschritt mit Blumhardt, Festschrift der C. Blumhardt Fahrzeugwerke, 1970

[Bearbeiten] Weblinks






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