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Gaston Bogaert



Gaston Bogaert (* 1918 in Le Mans; ? 2008 Etterbeek) ist ein belgischer, in Südfrankreich wirkender Maler des technisch imaginären Expressionismus, der sich dem fantastischen Surrealismus zugewand hat.

Bogaert ist ausgebildeter Architekt, er widmete sich seit 1938 der Innendekoration, Theaterdekoration und Werbegrafik. 1965 wurde er Professor an der Hochschule für Werbetechnik in Brüssel. Die Malerei war seit früher Jugend eine seiner Leidenschaften. Öffentlich zeigte er 1965 zum ersten Mal seine Werke in einer Brüsseler Galerie. Der Erfolg auf dem internationalen Kunstmarkt stellte sich schnell ein. Bekannt wurde er hauptsächlich durch seine imaginären Landschaften, Bahnhöfe und Fassaden, die an Paul Delvaux erinnern. Der Schriftsteller Thomas Owen (1910-2002), ließ sich durch Bogaerts Bilder zu dem Gedichtezyklus "Les Maisons phantastiques" inspirieren.

Seine Gemälde hängen in zahlreichen Museen, Brasilia, Charleroi, London, im Rockefeller Art Center in New York City, in der Victoria Art Gallery (Kanada), in Tel Aviv, im Museum für Moderne Kunst in Sint-Martens-Latem und in verschiedenen Sammlungen des belgischen Staates.

Größere Ausstellungen waren unter anderem in Brüssel, St. Martens-Latem, Knokke-Heist, Lüttich, Antwerpen, Basel, Paris, Monte Carlo, Lille, Cannes, Den Haag, Athen.

Personendaten
Bogaert, Gaston
französisch-belgischer Maler des Surrealismus
1918
Le Mans
2008
Etterbbek, Belgien





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