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Irankrise



Mit Irankrise bezeichnet man den Versuch der UdSSR von 1946, Teile des Irans zu besetzen und dort prosowjetische Staaten auf Kosten des Irans zu etablieren. Unter anderem erhofften die Kurden nun einen eigenen Staat und riefen in Mahabad die Republik Kurdistan aus. Die UdSSR hatte nach dem Zweiten Weltkrieg auch den äußersten Nordwesten des Irans, die iranische Provinz ?zarb?ydsch?n besetzt, wo noch heute mehr Aserbaidschaner als im Staat Aserbaidschan leben. Dort wurde die Aserbaidschanische Volksregierung ins Leben gerufen. Der US-Präsident Harry S. Truman drohte mit dem Einsatz von Atomwaffen, woraufhin die Rote Armee abzog.[1] Die Republik Kurdistan wurde kurz darauf von iranischen Truppen erobert. Ihre Anführer wurden auf dem Car-Cira-Platz in Mahabad ermordet.

Die Irankrise war ein Zeichen des beginnenden Gegensatzes zwischen den USA und der UdSSR und eines der ersten Ereignisse des sich zu diesem Zeitpunkt abzeichnenden Kalten Krieges.

Mit dem Ausdruck Irankrise werden auch manchmal die Ereignisse im iranischen Atomstreit bezeichnet.[2]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? Gerhard Schweizer: Iran. Stuttgart 1991, ISBN 3-7632-4034-9, S. 383.
  2. ? Sabine Adler: Die Außenpolitik zwischen Irakkrieg und Irankrise. In: dradio.de. 25. August 2005. Abgerufen am 18. November 2008.

[Bearbeiten] Literatur






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