| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Name | Mauvein | ||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C26H23ClN4 | ||||||||
| CAS-Nummer | 6373-22-4 | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 426,95 g/mol | ||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Mauvein ist ein Farbstoff in der namensgebenden Farbe mauve. Er dient(e) in erster Linie als Textilfarbstoff.
William Henry Perkin entdeckte es im Alter von nur 18 Jahren bei dem Versuch, Chinin zu synthetisieren, im Jahr 1856. Er stellte diese Substanz aus Anilin her, das mit Kaliumdichromat oxidiert wurde.
Chemisch handelt es sich um ein Phenazin-Derivat, das dem Safranin eng verwandt ist.
Mauvein bildet ein violettes Pulver, das unlöslich in Wasser, gut löslich in Ethanol und anderen organischen Lösungsmitteln ist. Es ist beständig gegen Alkalien und Säuren.
Es besitzt eine hohe Affinität zu Faserstoffen, insbesondere Baumwolle und Seide, die brillant gefärbt werden.
Perkins erstes gefärbtes Stück Stoff (so will es die Legende), war eine vorher weiße Bluse seiner Schwester, die dann in schönster leuchtender Malvenfarbe erstrahlte. Bis Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die englischen Penny-Briefmarken mit Mauvein gefärbt. Heute hat Mauvein keine Bedeutung mehr als Farbstoff.