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Otto Mellies



Otto Mellies (* 19. Januar 1931 in Stolp, Provinz Pommern) ist ein deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher. Er ist der jüngere Bruder von Eberhard Mellies (geboren am 8. Juni 1929), der ebenfalls Schauspieler und Synchronsprecher ist.

[Bearbeiten] Leben

Von 1947 bis 1949 besuchte er die Staatliche Schauspielschule Schwerin. Bevor er 1956 von Wolfgang Langhoff am Deutschen Theater Berlin engagiert wurde, spielte er in Neustrelitz, Stralsund, Rostock und Erfurt. In Stralsund trat Mellies 1951 erstmals in Lessings Nathan der Weise als Tempelherr auf. Seit 1987 ist er am DT selbst in einer Inszenierung von Friedo Solter als Nathan zu sehen, in der auch Dieter Mann und Christine Schorn mitwirken. In weiteren Inszenierungen am DT war er unter anderem in Henrik Ibsens Peer Gynt, Jean-Paul Sartres Die Fliegen und August Strindbergs Die Gespenstersonate zu sehen. Zudem spielte er wiederholt unter der Regie von Jürgen Gosch und Thomas Langhoff. Otto Mellies steht seit 1955 als Schauspieler auch vor der Kamera.

Nebenbei ist Mellies als Synchronsprecher tätig.

In den letzten Jahren avancierte Mellies zur deutschen Standardstimme von Schauspielgrößen wie Paul Newman (nach dem Tod von Synchronlegende Gert Günther Hoffmann (1997) oder auch Christopher Lee.

Des Weiteren wirkte er in zahlreichen Hörspielen mit und lieh außerdem noch Schauspielern wie Michael Gambon, Maximilian Schell, Omero Antonutti, Pierre Vaneck und Raf Vallone seine Stimme.

Otto Mellies lebt seit den 1960ern in Berlin-Bohnsdorf, am Rande des Bezirks Treptow-Köpenick.

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Weblinks

Personendaten
Mellies, Otto
deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher
19. Januar 1931
Stolp, heute Polen





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