Friedrich Herlin auch Friedrich Herlein (* um 1430 in Nördlingen; ? um 1500) war ein altdeutscher Maler.
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Herlin war in Rothenburg ob der Tauber tätig, lebte ab 1459 in Nördlingen, erhielt 1467 in Nördlingen das Bürgerrecht und starb dort um 1500. Herlin war der Schwiegervater des einflussreichen Ulmer Malers Bartholomäus Zeitblom.
Seine beglaubigten Hauptwerke sind in Rothenburg, Bopfingen und Nördlingen zu finden.
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Hochaltarretabel von St. Georg in Nördlingen, linker Flügel außen, Szene: Der Stifter Jakob Fuchsart und seine Söhne |
Hochaltarretabel von St. Georg in Nördlingen, rechter Flügel außen, Szene: Jakob Fuchsarts Gattin und seine Töchter |
Mahl der Compostela-Pilger |
Herlin zeigt sich darin als Nachfolger Roger van der Weyden, bei dem er wahrscheinlich gelernt und dessen Stil er den Oberdeutschen vermittelt hat, ohne jedoch zu einer eigenständigen Ausdrucksweise zu gelangen. Herlin steht am Übergang von den mittelalterlichen Goldgrunddarstellungen zu einer neuen realistischen Darstellungsweise, die von der niederländischen Malerei ausging.
Für die Kunst- und Kulturgeschichte interessant, für Betrachter amüsant, ist der mit einer Brille lesende Apostel Petrus. Die Schlüssel als übliche Attribute des Heiligen sind eingetauscht gegen eine Lesebrille.
| Personendaten | |
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| NAME | Herlin, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | altdeutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | um 1459 |
| GEBURTSORT | Nördlingen |
| STERBEDATUM | um 1500 |