| Strukturformel | |||||||
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| Allgemeines | |||||||
| Freiname | Apricitabin | ||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8H11N3O3S | ||||||
| CAS-Nummer | 160707-69-7 | ||||||
| PubChem | 455041 | ||||||
| Arzneistoffangaben | |||||||
| Wirkstoffklasse |
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| Wirkmechanismus |
kompetitive Hemmung der reversen Transkriptase |
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| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 229,26 g·mol?1 | ||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Apricitabin (SPD754, AVX754) ist ein experimenteller Arzneistoff zur Behandlung von HIV und dessen späteren Stadien im Rahmen einer HIV-Kombinationstherapie.
Er gehört zur Gruppe der nukelosidischen Reverse-Trankriptase-Inhibitoren (NRTI)
Inhaltsverzeichnis
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Apricitabin wird derzeit von Avexa Pharmaceuticals, einem australischen Pharmaunternehmen, entwickelt und getestet. Phase IIb Studien wurden 2006 abgeschlossen.[1]
Der Wirkstoff wurde ursprünglich von BioChem Pharma als BCH10618 entwickelt. Nach dem Verkauf an Shire Pharmaceuticals wurde der Wirkstoff in SPD754 umbenannt. Shire verkaufte anschließend die Rechte an Avexa (AVX754). [2]
Apricitabin wurde in verschiedenen Studien untersucht. Ergebnis der Studien ist, dass unter Apricitabin Monotherapie die beste Virus-Supression bei einer Dosierung von 1200 mg erreicht wurde. Der Wirkstoff war in der Lage die Viruslast um bis zu 1,65 Logstufen zu reduzieren.[3]
Die Ähnlichkeit zu den Wirkstoffen Lamivudin (Epivir®) und Emtricitabin (Emtriva®) macht eine Kombination sinnlos.[2]
Apricitabin wurde in Studien schnell aufgenommen. Der Wirkstoff wird hauptsächlich renal metabolisiert. Die höchsten Plasmaspiegel werden nach 1,5-2,5 Stunden erreicht.[4]
Apricitabin wurde in den bisherigen Studien gut vertragen. [3]
In den früheren Studien wurden keine therapiebedingten Resistenzmutationen beobachtet[3]
In-vitro zeigte Apricitabin gute Aktivität gegen NRTI resistente Stämme (einschließlich Zidovudin (Retrovir®) und Lamivudin (Epivir®). Frühere Studien zeigten, dass Apricitabin auch gegen Stämme mit Epivir-Resistenz wirksam ist. Neue Studien zeigen das der Wirkstoff K65R-Mutationen mit Resistenz gegen Didanosin (Videx®) und Tenofovir (Viread®) hervorrufen kann.[2]
In zukünftigen Studien wird abzuklären sein, ob der Wirkstoff tatsächlich für die K65R-Mutation verantwortlich ist.
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